Gut Steinbach
Gut situiert

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Gut Steinbach, die Symbiose aus Chalet-Dorf auf High-End-Niveau und dem urgemütlichen Stammhaus, feierte am 1. August auf einem Sonnenplateau bei Reit im Winkl seine große Eröffnung. Es ist ein Leuchtturm-Projekt für Bayern, eine Herzensangelegenheit für Klaus Graf von Moltke und ein Geschenk für den Tourismus in der Region. Und den Gäste werden die Chalets einen selten dagewesenen Bezug zur Natur bieten.

Altholz avancierte in und um Reit im Winkl in den vergangenen Monaten zu einem raren Gut. Verantwortlich ist hierfür ist das Team des Grafen von Moltke, das fast sämtliche Bestände aufgekauft hat – vorzugsweise jenes, das in Rauhnächten und nach Mondkriterien geschlagen wurde und als besonders rissfrei, verwindungsstabil und unempfindlich gilt. Der Nachschub an passender Fichte und Eiche war nahezu ebenso herausfordernd wie die Vergabe der Aufträge an regionale Handwerksbetriebe, welche fast vergessene Handwerkskünste und liebevolle Details, wie man sie heute meist nur noch in Schlössern, Burgen, alten Patrizier-Häusern und jahrhundertealten Prachthöfen vorfindet, einzubringen hatten. Schon an diesen Merkmalen lässt sich erahnen, mit welchem Aufwand Klaus Graf von Moltke die sieben um einen 1.000 Quadratmeter großen Naturweiher arrangierten Chalets auf jeweils 700 Quadratmetern Grundfläche hat entstehen lassen. »Ich habe jedes Haus so gebaut und eingerichtet, als würde ich selber einziehen«, betont der 62-jährige Unternehmer und Eigentümer der Egerner Höfe am Tegernsee. Der Geschmack des Grafen darf durchaus als exklusiv und stilsicher angesehen werden, stammen doch beispielsweise die ebenso hochwertigen wie modernen Stoffe aus dem Hause Pierre Frey, die ausschließlich von Hand gefertigten Möbel wiederum von den Bielefelder Werkstätten. Hinzu kommen Stein- und Holzfußböden, offene Kamine bzw. Kaminöfen und nicht zuletzt der ausgeprägte Einsatz des Altholzes, das den Chalets diesen typisch alpinen Charakter verleiht, sie gleichzeitig aber auch überaus heimelig wirken lässt. Klaus Graf von Moltke ist sicher, dass »Tradition und Zeitgeist in der Balance genau das ist, was die Gäste künftig erwarten«. Einen großen Anteil an diesem außergewöhnlichen Projekt hatte der Architekt Peter Höflinger, der sich an original Chiemgauer Vorbildern orientierte und diese so detailgetreu wie möglich nachbauen ließ.

Ab 580 Euro gibt‘s Natur pur


Die Chalets selbst haben vor allem eines: Platz. Auf insgesamt 10.000 Quadratmetern wurden die 150 bis 185 Quadratmeter großen Häuser angelegt, die über bis zu drei Schlafzimmer verfügen. Hinzu kommen ein eigener Wellnessbereich mit Sauna, großer Schwallbrause und Ruheraum, eine Küche mit Bartresen und Weinschrank, separatem Wohn- und Essbereich, Terrasse, Balkon sowie vielen kleinen Besonderheiten, wie beispielsweise den auffälligen Waschbecken, die aus großen Steinen herausgefräst worden sind, oder dem Holzdruck, der via Laserprint Motive von Birkhahn, Rehbock, Spatz, Huhn, Schaf, Eule und Hase zeigt. Mit diesen Tiernamen wurden die sieben Chalets benannt und es ist gar nicht so unwahrscheinlich, dass die Gäste während ihres Aufenthalts alle zu Gesicht bekommen. Denn Gut Steinbach umfasst 51 Hektar Land – davon 35 Hektar Wald – und die Chalets liegen zwar nur einen Steinwurf vom Stammhaus entfernt, die Terrassen sind aber vom Rest des Ferienhotels abgewandt und somit fällt der Blick in die Natur. Dass diese Art von Luxus ihren Preis hat, versteht sich von selbst. Ein Chalet kostet pro Nacht ab 580 Euro inklusive Frühstück im Chalet. Jede weitere Person schlägt mit 80 Euro zu Buche, sodass bei einer Maximalbelegung von sechs Personen 900 Euro berechnet werden. Der Mindestaufenthalt liegt bei zwei Nächten, seit April ist das Gut Mitglied der Romantik Hotels. Als Zielgruppe hat der Eigentümer Gäste ausgemacht, die eine Auszeit in der Natur suchen. Diese können sowohl jüngeren als auch älteren Semesters sein, »beide eint der Wunsch nach Abstand«, so der Graf.

Die 80/80-Regel der Moltkes


Ehrlichkeit, Authentizität und so viel Individualität wie gewünscht, das wollen Klaus Graf und Susanne Gräfin von Moltke sowie Fabien Grzimek, der seit Kurzem als Geschäftsführer der Moltke Unternehmensgruppe fungiert, ihren Gästen auf Gut Steinbach garantieren. Dabei wird ihnen stets die Wahl gelassen, ob sie sich während ihres Aufenthaltes komplett zurückziehen, oder ob sie das Frühstück im Stammhaus nutzen und sich abends von der weißen Brigade in den eigenen vier Wänden verköstigen lassen. Auf den Tisch kommen dabei mit hoher Wahrscheinlichkeit Speisen und Getränke aus der Region, schließlich gilt in Reit im Winkl wie am Tegernsee die 80/80-Regel: »80 Prozent der Lebensmittel, die wir verwenden, kommen aus einem Umkreis von höchstens 80 Kilometer Entfernung.« Auf Gut Steinbach wird diese Maxime noch ein Stück weit intensiviert, schließlich werden hier gelebte Nachhaltigkeit und ein sorgsamer Umgang mit der Natur quasi in der DNA verankert. Die Äpfel kommen ebenso aus eigenem Anbau wie ein Teil der Eier, je nach Saison wird das Wild im nahegelegenen Wald geschossen und die Energieversorgung über das Biomasse-Kraftwerk in Reit im Winkl ist gesichert. Der sorgsame Umgang mit der Natur ist für den Grafen ganz selbstverständlich, das verraten bereits seine Grundprinzipien Heimat, Achtsamkeit und Tradition. Gleichzeitig behält Vollblut-Unternehmer von Moltke immer auch die Wirtschaftlichkeit im Auge – sei es in Bezug auf die Synergien in Form von Verwaltung, Logistik oder Vermarktung mit dem Stammhaus am Tegernsee, mit der Möglichkeit für Externe, sich mit einer dreiprozentigen Verzinsung finanziell am Chaletdorf zu beteiligen, oder schlichtweg mit dem klaren Ziel, im Jahr 2020 sowohl die Egerner Höfe als auch Gut Steinbach unter den Top-10 der bayerischen Landhotels platziert zu haben. Unabdingbar für diesen Erfolg sind glückliche Mitarbeiter, weshalb in einer ersten Baumaßnahme eine eigene Alm für die Angestellten realisiert wurde, über die das Team völlig autark verfügen kann. 

 

Gut Steinbach
Steinbachweg 10
83242 Reit im Winkl
Telefon 08640-8070
www.gutsteinbach.de
Kategorie ★★★★★
Direktor Fabien Grzimek
Betreiber Graf von Moltke Betriebs KG
Logis 7 Chalets; 55 Zimmer im Haupthaus
Preise Chalet ab 580 €

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