Motel One
Das größte seiner Art

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Neues Jahr, neues – ganz so massiv geht die Bebauung Berlins mit neuen Betrieben der Budget-Designmarke zwar nicht vonstatten. Dennoch: In der Hauptstadt wurde unlängst das zehnte Haus eröffnet. 708 Zimmer auf 19 Stockwerken sind eine Ansage.

 Noch dauern die Bauarbeiten an. Nicht die des neuen Motel One Berlin-Alexanderplatz, sondern jene auf dem Vorplatz. Gelegen an der vielbefahrenen Grunerstaße würde man meinen, dass sich eben hier der Haupteingang befindet, zumal es die postalische Adresse ist. »Bei uns wird jedoch der Hinter- zum Vordereingang«, erklärt General Manager Carsten Hahn. Atmosphärisch ist dies eindeutig die bessere Wahl, schließlich wird der Vorplatz ein städtisches Fußgängerareal werden. Weil aber dessen Gestaltung nicht in Privathand liegt, sondern Sache des Landes Berlin ist, muss jedoch noch etwas Geduld in puncto Fertigstellung geübt werden.

Bei Neueröffnungen in der Metropole geht es vor allem um »Lage, Lage, Lage«. Das neue Motel One kann da ganz vorne mitspielen, denn der öffentliche Nahverkehr ist ebenso fußläufig zu erreichen wie Sehenswürdigkeiten wie der Fernsehturm, die Museumsinsel oder der Berliner Dom. Auch im neuen Motel One liegt der Fokus auf dem Zimmerprodukt, gepaart mit modernem Design, Annehmlichkeiten der gehobenen Hotellerie und das ganze zu Budget-Preisen ab 79 Euro. »In den Zimmern bieten wir zusätzliche Services wie Safe und Smart TV«, so Hahn, der zuvor drei Jahre im Motel One in London gearbeitet hat und seit Sommer 2017 für das neue Flaggschiff zuständig ist. Der Modestadt Berlin geschuldet ist das Designmotto: »Fashion meets Street Art«, das sich durch die großzügige Lobby und die »One Lounge« in der zweiten Etage zieht, in der sich der Frühstücksbereich, die Bar sowie ein großes Open-Air-Areal befinden. Auch die 708 Zimmer (16 bis 20 Quadratmeter) spiegeln das Motto wider. »Es gibt exklusive Kooperationen mit dem italienischen Möbelhersteller Morso, mit Modedesign-Studenten der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, Fachbereich Gestaltung, sowie dem Künstlerkollektiv KLUB7«, zählt der Hoteldirektor auf. Die Lobby, vor allem aber die Lounge sind Orte für das derzeit angesagte »work, meet and relax«. Einerseits Rückzugsorte, andererseits quirlig und lebendig, dafür sorgt die Budget Design Hotelgruppe mit der Interior-Hardware und der Zusammenarbeit mit jungen Kreativen. Unter dem Titel »4.0 Alexanderplatz – Streetwear meets Motel One« wurde ein Wettbewerb für angehende Modedesigner ausgelobt. »Die zwei besten Designideen von Jana Steiger und Anabel Fiebelkorn und deren Entwurfsprozesse werden dauerhaft in einer großzügigen Kollage an zwei Wänden in der One Lounge präsentiert«, erzählt Hahn. Auf das Künstlerkollektiv KLUB7 trifft man in der Lobby, ein großflächiges Kunstwerk macht die Rezeption zur Galerie, wie auch im Lounge-Hof. Dort prankt ein riesiges Graffiti-Wandbild der Urban Art-Künstler, wie es auch auf Berliner Hauswänden zu finden sein könnte. In der neunten Etage gibt es ferner eine rund 150 Quadratmeter große Terrasse, für die noch ein Konzept gearbeitet werde, so Hahn.

Die Hotelgruppe betreibe das zehnte Berliner Haus mit einem 25-jährigen Pachtvertrag. Bauherr ist die HGA Hotel & Geschäftshaus am Alexanderplatz GmbH & Co. KG, Architekt die GFB Alvarez & Schepers mbH. Mit diesem Opening werde, so CEO Dieter Müller, der Bestand perfekt ergänzt und die Präsenz in der Hauptstadt gestärkt. Mit »Fashion meets Street Art« wurde das lokale Design-Konzept fortgesetzt. Das Interior des zuvor eröffenten neunten Hauses, des Motel One Berlin-Upper West in der City-West am Kurfürstendamm, wurde von der »Filmstadt Berlin« inspiriert, das Motel One Berlin Mitte, hat die Ost-West-Teilung thematisch aufgegriffen und das Motel One Berlin-Potsdamer Platz erinnert an das berühmte Kaufhaus Wertheim und den legendären Tresor Club. Als nächstes, so Dirk Hahn, stünde keine Neueröffnung in Berlin an. Dieses Jahr sollen Lübeck, Frankfurt und München mit gleich zwei Openings den Erfolgskurs fortsetzen. Solange bleibe Berlin das neueste und vor allem »trendigste« Haus. 

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