Hotelmarkt Stuttgart: Deutschland-Premiere für Jaz in the City

Bildquelle: Jaz Stuttgart Empfang

Hotelmarkt Stuttgart

Deutschland-Premiere für Jaz in the City

 

Die 166 Zimmer und Suiten sind luxuriös ausgestattet. Sie sind aber nicht überfrachtet und bieten dem Gast eine aufgeräumte Atmosphäre, die keinerlei Abstriche beim Komfort zulässt. Rahmenlose Türen auch hier, weiße Wandflächen in den Bädern sorgen vor allem auch für absolute hygienische Sauberkeit. Wo keine Ecken und Kanten sind und es keine unzerklüfteten Flächen gibt, kann der Gast die hygienische Klarheit regelrecht sehen. Großzügige Ablageflächen schaffen Platz zur Entfaltung. „Ein Hotelgast verbringt in seinem Zimmer viel Zeit im Bad. Dem haben wir mit großzügiger Raumaufteilung Rechnung getragen“, sagt der Geplan-Chef. Mit einer zylinderförmigen Erlebnisdusche holt er den Regenwald in den Großstadtdschungel.

Kaum ein Gästezimmer gleicht dem anderen, was auch mit der Fassade zu tun hat; unterschiedliche Verglasungshöhen und Raster, bedingt durch die futuristische Außenansicht, sprengen alle Konventionen. 70 Zimmertypen sind entstanden, die durch ein modulares Konzept individuell gestaltet sind. Auffällig ist eine wandbreite Couch, die Texturen und Farben einer Sitzgruppe aus dem Foyerbereich aufnimmt und bei einer Sitztiefe von 90 Zentimetern einen praktischen Zweitnutzen ermöglicht: Für Familien mit Kindern stehen somit zwei zusätzliche komfortable Schlafplätze zur Verfügung. Gelegenheit zum lässigen Abhängen gibt es in Etage sechs.

In der Bar dominieren Farben des Messing-Spektrums, der warme Grundton gibt ein Gefühl von Geborgenheit. Ein ähnliches Grundkonzept liegt dem Wellness-Bereich im zweiten Untergeschoss zu Grunde. Am markantesten wird dies im Fitnessraum sichtbar, wo Yoga-Übungen durch Strichzeichnungen visualisiert werden. Yoga als Metapher für einen ganzheitlichen Ansatz. Für die Innenarchitekten von Geplan Design stand bei ihren konzeptionellen Überlegungen nicht das einzelne Highlight im Mittelpunkt. Vielmehr wurde bereits im Grundkonzept eine ganzheitliche Vorgehensweise festgelegt, das als Gesamtwerk wirken und den Gast überzeugen soll. Bei der Yoga-Anleitung entsteht in Verbindung mit der erdfarbenen Wandfarbe der Eindruck von Höhlenzeichnungen. Eine harmonische Abstimmung von Farbe, Formen und Oberflächen gibt dem Hotelgast das Gefühl, in einer Höhle zu sein, geborgen und geschützt. Natürlich findet der Gast in dieser Höhlenstruktur alles, auf das er in der Jetztzeit nicht verzichten will: Saunen, Erlebnisdusche, Fitnessgeräte und Trinkbrunnen.

Die Wände in den Konferenzräumen haben durch ihre erdigen Brauntöne eine ähnliche Anmutung. Die mineralische Putzwand erinnert an eine Lehmwand, das Licht kommt mystisch aus einem Oberlicht. Der Kreis, die deutsche Übersetzung für das Energiezentrum Chakra, zeigt sich auch hier eher beiläufig als modern interpretierte Wandzeichnung. Die drei Tagungsräume im Basement sind frei kombinierbar und haben eine Größe von insgesamt 210 Quadratmetern. Vorgeschaltet ist ein großzügiger Pausenraum. Die eingebauten Möbel sind vielfältig nutzbar, sie verstecken aber ihre Funktion, wenn sie nicht gebraucht werden. Abgerundet werden die Tagungskapazitäten durch zwei Boardrooms in der sechsten Etage. Weißer Lack, Töne in Silbergrau und feines Leder erinnern an die wunderbaren Formen der Silberpfeile, die in den 1930er-Jahren Automobilgeschichte geschrieben haben. Von den Balkonen aus kann der Blick über die Dächer von Stuttgart und in die Ferne schweifen.