Jobmanagement
Zeigen Sie Initiative!

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Wenn, dann richtig

Eine Bewerbung nach dem Gießkannenprinzip ist allerdings nicht empfehlenswert.Wer eine Initiativbewerbung startet, sollte vorher einen detaillierten Schlachtplan ausarbeiten: Schritt 1: Eine selbstkritische SWOT-Analyse der eigenen Person. Schritt 2: Welche Positionen, Aufgaben sind realistisch und erstrebenswert? Schritt 3: Welche Branchen, Zielunternehmen, Regionen kommen für den nächsten Schritt infrage? Bei der Recherche nach dem Wunscharbeitgeber hilft das Internet: Die Firmen-Homepage, bei Jobbörsen geschaltete Stellenangebote, Branchenverbände und Fachpresse liefern erste Informationen zu Geschäftsbereichen des Unternehmens, Verbindungen zu anderen Unternehmen (Mutter, Tochter, Konzern), veröffentlichten Bilanzen und Geschäftsberichten. Wer ist Ihr Ansprechpartner, wer sind Entscheider für Ihren Fachbereich? Wie viele vakante Stellen stehen online auf den firmeneigenen Karriereseiten und in Jobbörsen? Gibt es gerade einen Einstellungs-Stopp? Hinweise auf hohe Fluktuation im Management? In welche Märkte expandiert das Unternehmen, die Hotelgruppe? Gibt es in der Wirtschaftspresse Hinweise auf neue Produkte und Hotels? Führungswechsel? Könnten hierfür spezialisierte Führungskräfte gesucht werden? Aber auch: Welche Beurteilungen hat der Arbeitgeber auf Portalen wie KUNUNU & Co?

Manchmal hilft auch Netzwerkeln: Kontakte zu Mitarbeitern oder Ex-Mitarbeitern des Unternehmens knüpfen – zum Beispiel auf XING, LinkedIn, Facebook oder Twitter. Nicht alle, aber mehr als Sie denken, sind bereit zu helfen. Kaum bekannt ist: Tatsächlich ermuntern einige Unternehmen Bewerber dazu, eine Initiativbewerbung zu schicken, Motto: »Außergewöhnlichen Talenten, die sich für eine berufliche Karriere bei uns interessieren, steht die Tür immer offen.« Zwar lehnt das Gros Blindbewerbungen ab und verweist auf die Stellenanzeigen in Jobbörsen. Aber es gibt eben auch Ausnahmen.