Reisebranche
Weniger USA-Buchungen durch „Trump-Effekt“

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Anschläge und politische Krisen wirken sich auch auf das Reiseverhalten der Deutschen aus. Wie das Handelsblatt berichtet, sehen Marktforscher den „Trump-Effekt“ in sinkenden Buchungszahlen von USA-Reisen. Andere Ziele dagegen verzeichnen dagegen Zuwachs an ausländischen Urlaubern.

Um rund 17 Prozent seien die USA-Umsätze in deutschen Reisebüros vom Januar bis Oktober im Vergleich zum Vorjahr bereits laut Marktforschungsunternehmen GfK zurückgegangen. Der Deutsche Reiseverband (DRV) führt das auf den Wechselkurs und den „Trump-Effekt“ zurück. Konkrete Gründe für das Phänomen nannte der Verband nicht, aber laut Handelsblatt seien die rückläufigen USA-Buchungen unter anderem auch auf das von Donald Trump verhängte Einreiseverbot aus mehreren mehrheitlich muslimischen Ländern in die Vereinigten Staaten zurückzuführen.  

Laut DRV seien Länder wie Griechenland und Ägypten hingegen wieder beliebt. Griechenland konnte in deutschen Reisebüros in diesem Jahr (bis einschließlich Oktober) etwa 30 Prozent zulegen. Nach den Balearen ist das Land somit wieder zweitstärkste Urlaubsregion. Ägypten verbuchte heuer sogar ein Umsatzplus von 55 Prozent. Auch Tunesien und Marokko seien nach DRV-Auswertungen wieder beliebter und „auf dem Weg der Erholung“. 

Die stärksten Umsatz-Rückgänge verzeichnete die Türkei. Die Anzahl der Gäste habe sich nach GfK-Marktforschungen im Vergleich zu vor zwei Jahren nahezu halbiert. Dennoch ist das Land mit Platz 4 vergleichsweise noch auf den vorderen Rängen unter deutschen Reisenden.

Quelle: DRV

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