Food & Beverage: Die Zukunft der Cocktails

Food & Beverage

Die Zukunft der Cocktails

Persönliche Cocktails, gefühlvolle Drinks und außergewöhnliche Getränkekarten: Diageo hat untersucht, wie wir in den kommenden Jahrzehnten Cocktails trinken werden.

Die Cocktail-Kultur boomt mehr denn je. Prognosen deuten darauf hin, dass es in vier Jahren 400 Millionen neue Kunden geben wird, die Luxus-Spirituosen trinken werden. In den vergangenen fünf Jahren stieg der Konsum allein in China um 22 Prozent an. Cocktails sind wiederum weltweit wegweisend, da Barkeeper mit Zutaten experimentieren und mit Technologien spielen, um die Sinne zu befriedigen. Die wichtigsten Trends und Themen wurden jetzt von Diageo/World Class zusammengetragen.

Die nächste Generation der Getränkekarten


Cocktails haben sich in den vergangenen Jahren erheblich weiterentwickelt, die Getränkekarten sind jedoch stets gleich geblieben – bis jetzt. Innovative Barkeeper entfernen sich vom traditionellen Handwerk und lassen sich neue, kreative Wege einfallen, wie die Konsumenten Drinks sehen und sich in der Getränkekarte zurechtfinden können. Statt traditionelle Namen niederzuschreiben, laden neue Getränkekarten dazu ein, die Drinks zu erforschen. Die Bar »Trick Dog« in San Francisco hat beispielsweise alle Cocktail-Namen durch astrologische Zeichen und Pantonefarben ersetzt, während das »Fragrances« im Ritz-Carlton Berlin die erste Bar ist, in der Getränke nach Düften und Aromen bestellt werden können.

Es auf die eigene Art machen


Früher hatte der Kunde immer Recht. Die nächste Generation der Barkeeper möchte ihrer Meinung allerdings mehr Gehör verschaffen und nicht mehr nur die Kunden zufriedenstellen. Schließlich geht man auch nicht in ein Sterne-Restaurant und sagt dem Koch, wie der Salat angemacht wird. Warum also einem erfahrenen Barkeeper erklären, wie man einen Mojito mixt?

Cocktails mit Gefühlen


Im nächsten Jahrzehnt werden jene Bars trendy sein, die ihre traditionellen Getränkekarten entfernen und stattdessen ihre Cocktails nach Stimmung auflisten. Die Drinks werden so zusammengestellt, dass sie ein bestimmtes Gefühl hervorrufen. Die Gäste erhalten möglicherweise einen roten Cocktail, um das Selbstbewusstsein zu stärken, einen gelben, der für Freundschaft steht oder einen schwarzen Cocktail für die Disziplin.

Story im Glas


Mit Cocktails werden künftig Geschichten erzählt und die Gäste an exotische Orte gebracht. Lokale Spirituosen wie »Baijiu« – destilliert aus Weizen und Klebreis nach einem 5.000 Jahre alten Rezept – werden beispielsweise kreiert, um die Menschen in die chinesischen Traditionen einzuführen. Die zukunftsorientierte Bar »Artesian« in London nutzt ihrerseits persönliche Erlebnisse der Kunden und befragt sie über ihre letzten Urlaube. Damit wird ein Cocktail geschaffen, der die Stimmung und Essenz in einem Glas einfängt.

Das Geschlecht ist irrelevant


Die Zeit, in der Drinks als männlich oder weiblich gelten, ist vorbei. Die Grenzen verschwimmen und da sich die Gesellschaft über die traditionellen Geschlechternormen hinwegsetzt, fühlen sich die Leute frei in ihrer Getränkewahl. Barkeeper werden mehr und mehr eine geschlechtsneutrale Sprache verwenden, um Cocktails zu beschreiben, benennen und servieren.

 

Weitere Infos:
www.worldclass
cocktails.com