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Die Buchungsplattform Booking wird sich mit dieser Vermutung wohl nicht beliebter machen: Auf dem Geschäftsreisemarkt einiger Länder könnten alternative Unterkünfte schon bald Hotels überholen. Dies geht aus einer Veröffentlichung auf tnooz.com hervor.

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Apartment Camp 2015

Ein Füllhorn der Inspiration war das diesjährige Apartment Camp in Berlin. Schnell zeigte sich dabei auch die partielle Ratlosigkeit der Branche, wie denn neuen Playern wie Airbnb zu begegnen ist, und welche Vorkehrungen nötig sind, um die Generation Y als Gast oder Mitarbeiter ins (Apartment)-Hotel zu ziehen. In Impulsvorträgen und Workshops wurden den Hoteliers Lösungsansätze präsentiert.

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Bookings Experimente mit «risikofreien» Buchungen sorgen für erneute Aufregung unter Hoteliers. Ihnen droht ein weiterer Kontrollverlust über die Zimmerpreise, wie htr hotelrevue recherchiert hat.

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Das Buchungsportal Escapio wechselt von der bisherigen Positionierung als OTA zum Geschäftsmodell des Metasearch (Preisvergleich). Die Fokussierung auf eine Auswahl an Luxus- und Designhotels bleibt dabei unverändert.

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Jede vierte Hotelübernachtung in Deutschland (25,2 Prozent) wurde im Jahr 2016 über Online-Buchungsportale (OTA) generiert. Eindeutiger Marktführer ist Booking.com: Der Marktanteil ist von 47,2 Prozent im Vorjahr auf 54,7 Prozent gewachsen. Traditionelle Buchungen über Telefon, Fax und Brief verlieren im Gegenzug weiter an Bedeutung. Zu diesen Ergebnissen kommt eine vom Hotelverband Deutschland (IHA) beauftragte Studie des Instituts für Tourismus der Fachhochschule Westschweiz Wallis, an der sich über 1.400 Hotels in Deutschland beteiligt haben.

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Die Abhängigkeit der europäischen Hotellerie von einigen Online-Buchungsplattformen nimmt weiter zu, dabei dominieren drei Buchungsportale den europäischen OTA-Markt mit einem gemeinsamen Marktanteil von 92 Prozent. Der führende Player Booking weitet seinen Marktanteil von derzeit über 60 Prozent weiterhin aus.

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(Bild: Shutterstock)

Alle zwei Jahre untersucht Hotrec zusammen mit der Fachhochschule Westschweiz den europäischen Hotelvertriebsmarkt: Der Ergebnis der diesjährigen Studie: Die Abhängigkeit der Hotellerie von Online-Plattformen nimmt weiter zu  während der Anteil der Direktbuchungen abnimmt. Zudem ragt eine OTA heraus, eine andere verliert an Boden.

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Neue HRS Unternehmenszentrale

Die neue Unternehmenszentrale im Herzen von Köln will mit Leben erfüllt werden: Ab Mitte 2017 sollen mehr als 850 Mitarbeiter verschiedener Betriebe der HRS Group an einem Ort beschäftigen werden. Das hat Auswirkungen für die rund 200 Angestellten am aktuellen Standort von Hotel.de in Nürnberg.

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Bernd Fritzges

Als Vorstandsvorsitzender von Veranstaltungsplaner.de und langjähriger Prokurist bei der insolventen Tagungsagentur Intergerma hat Bernd Fritzges tiefe Einblicke in den MICE-Markt. Im Tophotel-Interview erklärt er seine Sicht der Dinge zu den Themen Konsolidierung, Stornierungsfristen und Wertschöpfung.

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Das manuelle Ausfüllen des Meldezettels soll ein Ende haben: HRS führt ab Februar einen neuen kostenlosen Service ein und verschickt am Vorabend der Anreise alle vorausgefüllten Unterlagen wie Meldeschein oder das Formular zur Kulturförderabgabe an den Hotelier.

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hrs.de

Die Diskrepanz in den Aussagen ist deutlich: HRS berichtet von einem Buchungsplus in Höhe von zwölf Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitpunkt, einige Münchner Hoteliers dagegen sprechen von einem spürbaren Rückgang der Buchungen verglichen mit 2015. Irgendwo zwischen ungetrübter Feierlust, Terror-Angst und den unterschiedlichen Buchungskanälen liegt vermutlich die Erklärung für die Differenz.

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Bundeskartellamt / Mundt

Das Bundeskartellamt hat eine Sektoruntersuchung „Vergleichsportale“ im Internet eingeleitet. Die Untersuchung des Bundeskartellamtes wird sich auf Vergleichsportale im Internet aus den Bereichen Reise, Versicherungen, Finanzdienstleistungen, Telekommunikation und Energie konzentrieren. 

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Möglicherweise führt die veränderte Datenschutzpraxis eines großen Hotelbuchungsportals dazu, dass es die Kommunikation zwischen Hotel und Gast mitverfolgt. Diese Vorgehensweise prangert Markus Luthe, Hauptgeschäftsführer des Hotelverbands Deutschland (IHA), in seinem Blog „Das Lesen der Anderen“ an.

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Website Miles & More

Das größte Vielflieger- und Prämienprogramm in Europa bringt sich als ”echte Alternative zu anderen Buchungsportalen" in Stellung. Meilensammler können über die Website von Miles & More ab sofort weltweit über 100.000 Hotels buchen.

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Jetzt geht es den OTAs per Gesetz an den Kragen: In Frankreich ist ein gesetzliches Verbot der per AGB diktierten Ratenparität in Vorbereitung; es könnte im August ratifiziert werden. Nun lassen Expedia & Co. über ihre Verbände klagen: Es drohe ein Wettbewerbsverlust. Sie bemängeln dreisterweise ein drohendes "Preisdiktat der Hotels". Ein ungehöriger Zwischenruf von Carsten Hennig

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Eine Studie der Cloudsoftware SiteMinder belegt mit Zahlen, was in der Hotelbranche oft diskutiert wird: Der Durchschnittswert einer Buchung auf der hoteleigenen Webseite liegt deutlich höher als bei einem „Umweg“ über andere Buchungskanäle.

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