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Mallorca / Fotolia

Der Deutsche ReiseVerband (DRV) hat seine Bilanz des Urlaubsjahres 2016 vorgelegt. Diese zeigt, dass die Urlaubsklassiker der Deutschen am Mittelmeer gefragt waren wie nie. Spanien, Portugal, Italien und Griechenland verzeichneten deutliche Zuwächse bei der Anzahl der Urlauber. Dagegen führten die Krisen in der Türkei, in Ägypten und Tunesien zu deutlichen Buchungsrückgängen.

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BTW-Tourismusindex / GfK 2016

Mehr Übernachtungsbesuche bei Freunden und Verwandten, weniger Tagesreisen und insgesamt mit knapp 1,67 Milliarden fast genauso viele Reisetage wie im Vorjahr – diese Vorabergebnisse zum Reisejahr 2016 gehen aus dem aktuellen Tourismusindex des Bundesverbands der Deutschen Tourismuswirtschaft (BTW) hervor. Für 2017 prognostizieren die Experten ein leichtes Wachstum.

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Die Deutschen buchen immer stärker online – das hat der Verband Internet Reisevertrieb (VIR) in der diesjährigen Reiseanalyse der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (FUR) in seinem Online Summit auf der ITB Berlin beleuchtet. Bei den über digitale Kanäle gebuchten Urlaubsreisen habe sich der Strukturwandel schon vollzogen: Einzelbuchungen von Unterkünften dominieren jetzt deutlich vor der Pauschalreise, Kurzurlaube werden hauptsächlich online gebucht.

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Mit einem Klick in den Urlaub: Das Internet wird immer stärker zum Buchen von Urlaubsreisen genutzt. Vorläufige Ergebnisse basierend auf der Reiseanalyse online der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (FUR) vom November 2016 zeigen, dass die Zahl der Urlauber, die ihre Reise online gebucht haben, im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wieder um knapp sieben Prozent zugenommen hat.

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Anschläge und politische Krisen wirken sich auch auf das Reiseverhalten der Deutschen aus. Wie das Handelsblatt berichtet, sehen Marktforscher den „Trump-Effekt“ in sinkenden Buchungszahlen von USA-Reisen. Andere Ziele dagegen verzeichnen dagegen Zuwachs an ausländischen Urlaubern.

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Ob Standurlaub an der Ostseeküste oder zünftiges »Biergartenflair« in Bayern – Deutschland hat Urlaubern einiges zu bieten. FOTO: Tourismus Ostsee Schleswig-Holstein

Unruhen, Flüchtlingsströme und die Angst vor Terroranschlägen wirken sich auf die Reisegewohnheiten aus. Das Thema Sicherheit im Urlaub rückt zunehmend in den Vordergrund. Tophotel hat bei Hoteliers in Deutschland nachgefragt, wie sich die aktuellen Entwicklungen auf die Buchungslage in ihren Hotels und auf die eigene Reiselust auswirkt

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Basierend auf umfangreichem Datenmaterial und Bewertungen von Reisenden hat Booking einen ersten Blick auf die Reisetrends 2017 geworfen. Im Fokus stehen künftig schnelles und mobiles Buchen, Abenteuerlust und die verschwimmende Grenze zwischen Geschäfts- und Privatreisen.

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In der aktuellen TripBarometer-Studie der Reisewebseite TripAdvisor werden Einflussfaktoren auf das Verhalten von Reisenden betreffend Recherche, Planung und Buchung beleuchtet. Die Untersuchung, die vom Marktforschungsinstitut Ipsos° durchgeführt wurde, stellt erstmalig sechs Reise-Typen und vier Buchungsmuster heraus.

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Der Tourismus in Europa boomt:  Bis 2030 wird ein Wert von 557 Millionen internationalen Besuchern in den EU-Staaten erwartet – ein Plus von knapp 14 Prozent. In seinem Report „European Travel Megatrends“ betrachtet der Immobiliendienstleister Savills vor allem neue Reisemuster in verschiedenen Zielgruppen – demnach sollten Hoteliers und Gastronomen auf Nischenprodukte setzen.

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Immer mehr deutsche Urlauber buchen ihre Sommerurlaube online. Das ist das Ergebnis einer gemeinsamen Auswertung des Verband Internet Reisevertrieb e.V. (VIR) und der Marktforschungsgesellschaft GfK. Demnach stiegen die über Reiseportale der OTAs und Reiseveranstalter online gebuchten Sommerumsätze im Vorjahresvergleich um insgesamt neun Prozent.

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Airport-Hotels haben sich längst von der Notunterkunft direkt am Flughafen zu echten Alternativen für Städtereisende gewandelt. Im vergangenen Jahr erhöhte sich der Umsatz der Flughafenhotels in den USA um stolze zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr – Tendenz steigend.

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Pünktlich zum Welttourismustag 2016 am 27. September zeigt eine aktuelle Umfrage, welche Vorstellungen die Deutschen von ihrem perfekten Urlaub haben. Die klassischen Destinationen stehen nach wie vor hoch im Kurs, und die Reise beginnt schon zu Hause vor dem Bildschirm.

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Heute startet die Fußball-EM in Frankreich. Viele deutsche Fans wollen in dieser Zeit der Mannschaft folgen, um sie live zu unterstützen. Aber wie sehr beeinflussen die negativen Ereignisse der vergangenen Monate das Reiseverhalten der Deutschen generell? Die Reisesuchmaschine Dohop hat das herausgefunden.

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norisbank 2016

Jedem dritten Deutschen steht 2016 weniger Geld für die Ferien zur Verfügung als im Vorjahr. Aus diesem Grund verzichten viele Bundesbürger in diesem Jahr auf einen großen Jahresurlaub. Für andere sind Kredite eine kurzfristige Lösung, um nicht auf die verdiente Erholung verzichten zu müssen.

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obs/Q_PERIOR AG

Mehr als 50 Prozent der Deutschen wünschen sich eine übergreifende Mobilitätsplattform, die ihre gesamte Reise abdeckt – von der Buchung bis zur Abwicklung. Zu diesem Ergebnis kommt eine bevölkerungsrepräsentative Umfrage der Business- und IT-Beratung Q_Perior. Um diesem Kundenwunsch nachzukommen, bedarf es jedoch einer stärkeren Vernetzung durch die Anbieter.