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Warschau, Polen / Fotolia

Anlässlich der diesjährigen Konferenz "Spotlight Hotel Investment Poland & CEE", die vom 13. bis 14. Juni 2016 in Warschau stattfand und von Christie & Co mitorganisiert wurde, veröffentlichte der Hotelimmobilienspezialist eine Studie über den Hotelmarkt Polen. Sowohl Marktbedingungen als auch Trends wurden dabei unter die Lupe genommen.

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Die Immobilienberater von Colliers International haben 20 europäische Städte in ihrem ersten Hotel Investment Attractiveness Index unter die Lupe genommen. Zwölf verschiedene Variablen werden untersucht und die Werte zusammengerechnet – so ergibt sich die Rangliste der Metropolen, die für Investoren am attraktivsten sind. Paris belegt im aktuellen Index den 1. Platz. Berlin ist die einzige deutsche Stadt in den Top 20.

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Das historische Luxusresort Weissenhaus an der Ostsee hat bereits 2015 auf der Plattform Companisto Investoren gesucht – die Aktion wurde das bislang erfolgreichste Crowdinvesting-Projekt Deutschlands. Jetzt ruft Haupteigentümer Jan Henric Buettner bereits zum zweiten Mal zu einer Beteiligung auf, damit das Konzept des Schlossguts erweitert werden kann.

Der deutsche Hotelinvestmentmarkt bleibt laut dem jüngsten Business Outlook von Christie & Co ein Käufermarkt. Nach wie vor ist das Angebot an hochwertigen Hotelimmobilien geringer als die Nachfrage. Vor allem deutsche institutionelle Anleger sowie Pensionsfonds und Investoren aus dem Ausland sind derzeit an deutschen Hotelimmobilien interessiert. Der Ausblick für 2017 ist daher positiv.

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In München geht es heiß her. Auf dem Hotelmarkt jagt eine Neueröffnung die nächste und ein Ende des Booms ist bislang nicht in Sicht. Die Isar-Metropole steht damit stellvertretend für den gesamten deutschen Hotelinvestmentmarkt, der aktuell als der attraktivste Europas gilt. Ein Bild davon konnten sich Besucher auf der Expo Real machen.

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Symbolbild

Der deutsche Hotelinvestmentmarkt konnte laut Angaben von Colliers International nicht an das Rekordergebnis des Vorjahres anknüpfen, verbleibt aber weiterhin auf hohem Niveau. Ersteres ist aus Sicht von Andreas Erben, Geschäftsführer von Colliers International Hotel, dem sich abzeichnenden Produktmangel zuzuschreiben.

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Der französische Hotelkonzern AccorHotels will einen Großteil von HotelInvest, seiner Immobilien-Sparte veräußern. Dazu wurde der Wert des entsprechenden Portfolios zum wiederholten Mal in wenigen Monaten geschätzt – und erhöhte sich zum Jahresende auf insgesamt 6,6 Milliarden Euro.

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Die amerikanische Blackstone Gruppe plant offensichtlich den Verkauf von Hotelgebäuden in London, Dublin und Amsterdam. Der Gesamtwert der Immobilien wird laut Medienberichten auf rund 980 Millionen Euro – über eine Milliarde US-Dollar – geschätzt.

Mit knapp einer Milliarde Euro Transaktionsvolumen bei Hotelimmobilien ging das Jahr 2016 bisher mit einem Rekordergebnis in die Geschichte ein und Österreich wurde in die Riege der Top-Investmentmärkte Europas aufgenommen. Die Nachfrage blieb auch im ersten Halbjahr 2017 hoch, das Angebot kam dem aktuell aber nicht nach.

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Auch zum Halbjahr 2016 bilanziert der deutsche Hotelinvestmentmarkt erfreulich. Mit einem Transaktionsvolumen* von rund 2 Mrd. Euro bis zur Jahresmitte zeigt sich ein Plus von 35 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Adäquate Objekte zu finden, wird für die Investoren indes immer schwieriger.

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Investitionen in europäische Hotelimmobilien haben im vierten Quartal 2016 7,4 Milliarden Euro erreicht – ein Anstieg von 19 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Im Gesamtjahr 2016 summierte sich das Investitionsvolumen damit auf 20,4 Milliarden Euro. Der deutscher Markt dominiert.

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2017 umfasste der Hotelinvestmentmarkt ein Volumen von rund 4,05 Milliarden Euro. Das bedeutete einen Rückgang von knapp 20 Prozent im Vergleich zu 2016. Trotzdem liegt das 2017er Ergebnis um 91 Prozent über dem Jahresdurchschnittsvolumen der vergangenen zehn Jahre.

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Nach dem starken Ergebnis im Jahr 2015 konnte das Transaktionsvolumen der Hotelinvestments in Deutschland im vergangenen Jahr die Erwartungen nochmals deutlich übertreffen. Laut Angaben des Immobilienberatungsunternehmens Colliers International sorgte ein starkes viertes Quartal für einen  Jahresendwert von knapp 5,2 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies eine Steigerung um 15 Prozent.

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Nach Angaben des Immobilienberatungsunternehmens Colliers folgte auf das herausragende Jahresendergebnis ein neuerlicher Rekord im ersten Quartal 2017. Mit einem Transaktionsvolumen von gut einer Milliarde Euro konnte das Ergebnis aus dem Vorjahr um 45 Prozent übertroffen werden.

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Starwood Hotels & Resorts / Hotel Imperial Wien

Erstmals zeichnet sich für das Jahr 2016 in Österreich ein Transaktionsvolumen bei Hotelimmobilien von deutlich über 900 Millionen Euro ab – ein Rekordergebnis, welches den bisherigen Höchstwert von 2012 mehr als verdoppelt.

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