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Die sogenannte Bettensteuer bleibt in Dresden weiterhin ein Thema für den Tourismusverband Dresden und den DEHOGA. Die vorgeschlagene Senkung von 6,6 auf sechs Prozent und die Verwendung der überschüssigen Mittel für das Stadtmarketing lehnt Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) Medienberichten zufolge ab. Stattdessen schlägt er vor, überschüssige Einnahmen in die Bewerbung zur Kulturhauptstadt 2025 zu investieren.

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Als hätten die Hoteliers in Dresden nicht schon genug mit Pegida, deren Anhängern und den Folgen zu tun: Nun wehrt sich die Hotellerie zum wiederholten Male auch noch gegen die Kultur- bzw. Touristenabgabe. Die Einführung der Kurtaxe war bereits gescheitert, nun liegt dem Sächsischen Oberverwaltungsgericht (OVG) die Klage eines Beherbergungsbetriebs gegen die Bettensteuer vor.

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Rund zwei Prozent der Touristen in Dresden nächtigen in privat vermieteten Unterkünften, vermittelt etwa durch Airbnb. Doch auch nicht-kommerzielle Gastgeber müssen eine Beherbergungssteuer zahlen. Deswegen stellt die Stadtverwaltung bis zu drei Mitarbeiter ab, um nicht gemeldete Unterkünfte ausfindig zu machen und die Abgabe einzufordern.

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Anhänger der rechtspopulistischen Pegida-Bewegung versammeln sich seit mehr als einem Jahr regelmäßig in Dresden zu Demonstrationen. Nach Aussagen der sächsischen Tourismus-Branche ist das der Grund dafür, dass nach sechs Jahren Wachstum nun wieder weniger Touristen kommen. Der Imageverlust der Stadt führte 2015 zum spürbaren Absinken von Ankünften und Übernachtungen.

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Swissôtel Dresden am Schloss

Zum 1. Mai wird das Swissôtel Dresden am Schloss zu einem Haus der Marke Hyperion, die zur H-Hotels Gruppe gehört. Die Betriebsgesellschaft Schlosshotel Dresden, der Immobilieneigentümer Baywobau DD-Schlosshotel und Swissôtel haben sich geeinigt, den Pachtvertrag zu beenden. Der Weiterbetrieb des Hotels und die Beschäftigung der Mitarbeiter übernehmen die H-Hotels.

Direkt gegenüber dem Dresdner Hauptbahnhof, am Wiener Platz 2, entsteht ein neues Meininger Hotel. Es soll im zweiten Quartal 2021 eröffnet werden. In 165 Zimmern sind 639 Betten geplant – unter anderem soll es Schlafsäle geben.

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Die viel diskutierte Beherbergungsabgabe in der Stadt Dresden erhält eine neue Wende: Ab dem kommenden Jahr soll sie laut „Sächsische Zeitung“ auf nur noch sechs Prozent des Übernachtungspreises gesenkt werden.

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Der aktuelle STR-Global Report (April 2017) weist für den Dresdner Hotelmarkt eine Position als weit abgeschlagenes Schlusslicht aller deutschen Großstädte auf. So konnte Dresden in den ersten vier Monaten dieses Jahres in der wichtigsten Kennziffer, dem RevPar, nur einen Wert von 36 Euro erzielen. Der Tourismusverband Dresden und der Dehoga-Regionalverband zeigen sich alarmiert und haben einen Schuldigen ausgemacht.

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Während fast in allen Regionen Deutschlands 2016 steigende Tourismuszahlen vorgelegt werden konnte, gab es in Dresden ein negatives Wachstum. Der Vorsitzende des DEHOGA Dresden appelliert an die sächsische Landeshauptstadt  und schlägt konkrete Maßnahmen zur Abwendung der Umsatzeinbußen aufgrund sinkender Gäste- und Übernachtungszahlen vor.

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In München stehen die zwei ersten Super 8 Hotels der US-amerikanischen Wyndham-Gruppe in ganz Europa. Im Jahr 2018 kommt in Dresden in der Neustadt ein weiteres Super 8 Hotel hinzu. Primestar Hospitality wird das Haus betreiben.

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2014 stieg die Zahl der Übernachtungen in Dresden gegenüber dem Vorjahr deutlich um 7,6 Prozent auf insgesamt 4.441.896 Übernachtungen, womit ein neuer Rekordwert erzielt wurde. Für das laufende Jahr erwartet die Dr. Lübke & Kelber GmbH ähnliche Spitzenwerte.

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QF Dresden/Yves Borgwardt

Vienna House eröffnet im Januar 2017 das Vienna House QF Dresden neu. Der Pachtvertrag mit dem niederländischen Fond Dekor Vastgoed B.V. wurde Ende September unterschrieben. Das 95-Zimmer-Hotel liegt in der Dresdner Altstadt, direkt neben der Frauenkirche am Neumarkt. Das Design zeichnet sich durch Eleganz in hellen Naturtönen aus.

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Amedia Plaza Dresden

Im November öffnet im Herzen der Dresdner Altstadt das Amedia Plaza Hotel Dresden. Es ist das erste Dresdner Haus des österreichischen Unternehmens, das zum 1. Januar 2017 auch noch das Mercure Dresden Elbpromenade übernimmt.

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Dresden senkt die Bettensteuer. Das beschloss der Stadtrat am Donnerstagabend. Statt 6,6 Prozent müssen Gäste ab 2019 nur noch sechs Prozent auf den Übernachtungspreis bezahlen. Das berichtet die Sächsische Zeitung.

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Mit seiner Lage an der tschechischen sowie polnischen Grenze gilt Sachsen als Tor zu Osteuropa. Doch nicht nur das macht laut Christie & Co die Hotelmärkte in Dresden und Leipzig für Investoren interessant. Auch der wirtschaftliche Aufschwung sowie eine verstärkte touristische Nachfrage und die Ausrichtung einer Vielzahl von Messen und Kongressen rücken die Sachsenmetropolen immer stärker in den Fokus.

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