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Der nordrhein-westfälische Landtag hat in seiner Plenarsitzung am 15. Februar beschlossen, die sogenannte „Hygiene-Ampel“ ab 2019 im ganzen Bundesland verpflichtend einzuführen. Bislang war die Regelung unter teilweise heftiger Kritik nur in einzelnen Städten, zum Beispiel in Duisburg, getestet worden.

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Nach dem gescheiterten Pilotversuch einer „Hygiene-Ampel“ in Nordrhein-Westfalen fordert der DEHOGA-Landesverband nun ein generelles Aus für verpflichtende Kontrollbarometer. Freiwillige Lösungen unterstütze man dagegen, heißt es in einer aktuellen Pressemitteilung.

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Gastronomische Einrichtungen in Nordrhein-Westfalen müssen in Zukunft die Ergebnisse von Hygienekontrollen im Betrieb öffentlich machen. NRW ist das erste Bundesland, in dem die Hygieneampel eingeführt wird. Das Gesetz muss noch im Landtag verabschiedet werden.

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Das Bundeskabinett hat die Abstimmung über den Gesetzentwurf zur Transparentmachung von Ergebnissen der Lebensmittelkontrolle aufgrund von Bedenken über die Rechtssicherheit vorerst verschoben. Wie denkt die Gastronomie tatsächlich über die Hygieneampel? Das hat die Food & Beverage Management Association e.V. (FBMA) mittels Umfrage unter Ihren Mitgliedern ermittelt.

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Hermann Kröger, Präsident des Dehoga Niedersachsen, kritisiert die Einführung des Hygienebarometers.

Das Verbraucherschutzministerium in Niedersachsen hat die Einführung des umstrittenen Hygienebarometers noch für 2017 angekündigt. Die Städte Hannover und Braunschweig starten jetzt bereits das Pilotprojekt, bei dem Betriebe vorerst auf freiwilliger Basis ihr Hygienebarometer veröffentlichen. Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverbandes Niedersachsen allerdings kritisiert die Einführung und findet „der Verbraucher wird mehr verwirrt als aufgeklärt“.

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