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Die Buchungsplattform Booking wird sich mit dieser Vermutung wohl nicht beliebter machen: Auf dem Geschäftsreisemarkt einiger Länder könnten alternative Unterkünfte schon bald Hotels überholen. Dies geht aus einer Veröffentlichung auf tnooz.com hervor.

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Wie die OTA aktuell mitgeteilt hat, wird man ab sofort auf die bislang verlangte Preis-, Verfügbarkeits- und Konditionenparität im Verhältnis zu anderen Online-Hotelbuchungsportalen verzichten. Diese Massnahme erhöht die Markttransparenz und intensiviert damit zugleich den Wettbewerb zwischen den Online-Hotelbuchungsportalen.

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Im Streit zwischen Booking.com und dem Bundeskartellamt hat das OLG Düsseldorf heute noch kein Urteil gesprochen, die Verhandlung wurde vertagt. Informationen seitens der Presseabteilung des Gerichts zufolge prüfen die Richter, ob es sich bei der Bestpreisklausel um eine "notwendige Nebenabrede" handelt.

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Das Bundeskartellamt hat Ende Dezember die weitere Verwendung der Bestpreisklauseln von Booking.comuntersagt und dem Hotelbuchungsportal aufgegeben, die Klauseln bis zum 31. Januar 2016 vollständig aus den Verträgen und Allgemeinen Geschäftsbedingungen zu entfernen, soweit sie Hotels in Deutschland betreffen. Top hotel hat Reaktionen zusammengefasst.

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BookingSuite RateIntelligence

Mit dem neuen Tool RateIntelligence ermöglicht Booking seinen Partnern Zugang zu Nachfragedaten und Informationen über Raten der Mitbewerber – bis zu ein Jahr im Voraus. Auf diese Weise sollen in Echtzeit langfristige Ratenentscheidungen getroffen werden können.

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©Hotel Lechzeit

Erst im Mai dieses Jahres soll das Hotel Lechzeit in Elmen (Tirol) eröffnen. Doch wie die Tiroler Tageszeitung berichtet, wurden die Zimmer schon jetzt auf der Online-Plattform Booking versehentlich zur Buchung freigeschalten – für einen noch dazu ungeheuren Preis. Diesen wollten dennoch mehrere Gäste tatsächlich bezahlen: Für die horrende Summe von 100.004 Euro pro Nacht gab es sogar fünf Buchungen, der Hotelier sollte fast 60.000 Euro Provision an Booking bezahlen.

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booking.com

Ab sofort können Kunden von booking.com ihr Reiseziel ganz nach ihren Interessen auszuwählen. Über den neuen Reiseziel-Assistenten haben die Urlauber die Möglichkeit, neben dem Zielort auch Schlagworte wie „Fotografie“, „Wandern“ oder „Angeln“ in die Suchmaske einzugeben.

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Nachdem HRS bereits bei Urlaubsbuchungen die Marktführung verloren hat, sind Booking.com und Expedia dem Kölner Hotelportal Medienberichten zufolge auch im Firmengeschäft und bei der Vermittlung von Ferienwohnungen dicht auf den Fersen.

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Booking Experiences

Der Buchungsriese Booking erweitert mit den jüngst vorgestellten „Booking Experiences“ sein Angebot. Künftig sind nicht nur Unterkünfte, sondern auch andere Angebote bestimmter Destinationen buchbar, wie etwa Städtepässe und Tickets für Attraktionen.

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Die Priceline Group, zu der unter anderem auch Booking.com, Kayak und Rentalcars.com gehören, wächst unbeirrt weiter. Im ersten Quartal dieses Jahres generierten die Reisebuchungen einen Bruttobetrag von rund 20,7 Milliarden US-Dollar (umgerechnet 19,05 Milliarden Euro). Das ist im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Plus von 24 Prozent.

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Die Abhängigkeit der europäischen Hotellerie von einigen Online-Buchungsplattformen nimmt weiter zu, dabei dominieren drei Buchungsportale den europäischen OTA-Markt mit einem gemeinsamen Marktanteil von 92 Prozent. Der führende Player Booking weitet seinen Marktanteil von derzeit über 60 Prozent weiterhin aus.

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Markus Luthe vom Hotelverband Deutschland kritisiert die neuen AGBs von Booking.com mitsamt der weiterhin existierenden Ratenparität und warnt Hoteliers vor verpflichtenden Klausel, die erhebliche Risiken bergen.

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Die Buchungsplattform Booking baut ihre Social-Media-Präsenz weiter aus und sucht unter dem Hashtag „BookingHero“ nach unbekannten Reisehelden. Zu gewinnen gibt es 25.000 Euro Guthaben.

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Damit Gäste und Hotels auf leichterem Weg vor oder nach dem Aufenthalt miteinander in Kontakt treten können, hat Booking.com einen Chat-Service entwickelt. Während Reisende diese Chat-Funktion bereits nutzen können, wird diese den Partnerhotels von Booking.com nach und nach zur Verfügung gestellt.

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