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Best Western Hoteliers aus neun Ländern Europas trafen sich Anfang Juni zur Best Western Jahrestagung in Potsdam. (Foto: BW)

Rund 300 Best Western Hoteliers aus neun Ländern Europas haben sich jüngst am Templiner See zu einer dreitägigen Konferenz getroffen. Im Mittelpunkt der Jahrestagung stand die Digitalisierung.

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Foto: Fotolia

Einer aktuellen TripAdvisor-Studie zufolge sehen deutsche Betriebe im Fachkräftemangel eine aktuell sehr große Herausforderung – neben der fortschreitenden Digitalisierung.Dagegen werden andere globale Probleme hierzulande weniger dramatisch eingestuft als bei den europäischen Nachbarn. Um welche handelt es sich?

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Wie Unternehmen zukunftsfit werden? Mithilfe der Digital Natives, sagen Anne M. Schüller und Alex T. Steffen. Wie genau die digitale Transformation in die richtige Richtung geht, erklären die beiden Autoren in ihrem jüngst erschienenen Buch „Fit für die Next Economy“.

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Bei der digitalen Transformation lässt AccorHotels derzeit keinen Stein auf dem anderen, um dem eigenen Anspruch als Innovationsführer der Hotellerie gerecht zu werden. Soweit nichts Neues. Aufhorchen lässt vielmehr die Tatsache, dass der wichtigste Faktor in diesem Change-Prozess die künftig mit wesentlich mehr Freiheiten ausgestatteten Mitarbeiter sind. Das Stichwort »Empowerment« macht dabei nicht nur im Münchner Firmensitz die Runde.

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Cornelis Gollhardt

„Connected Hospitality Cologne“ heißt das gemeinsame Projekt von KölnTourismus, HRS und dem Start-up conichi, durch welches ein mobiler Check-in und mobiles Zahlen auch beim Hotelaufenthalt ermöglicht werden soll. Dafür statten die Initiatoren die Hotels mit der benötigten Infrastruktur aus.

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Künstliche Intelligenz, das Internet der Dinge und Bots zeichnen sich dadurch aus, dass sie häufig ohne Bildschirm auskommen. Was macht das mit dem Marketing von Hotels und Hotelgesellschaften? Wie kommuniziert man in der Zukunft mit Gästen?

Fünf junge Hotelfachleute wollen gegen den Fachkräftemangel und zu hohe Personalkosten vorgehen und gründeten HotelOffice24. Das Start-Up-Unternehmen um Inhaberin Isabelle Fleck übernimmt seit Anfang März sämtliche Büroarbeiten von Hotels per Fernzugriff. Die Auftraggeber bezahlen nur jene Leistung, die sie auch in Anspruch nehmen – und sollen so bis zu 30 Prozent im Personalsektor einsparen.

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Auch die kanadische Luxushotelgruppe bietet ihren Gästen jetzt Ad hoc-Service via Chat: Vor, während und nach ihrem Aufenthalt können diese via Sofortnachrichten mit Mitarbeitern des Hotels in Kontakt treten.

Der Berliner Technologie-Entwickler conichi will Geschäftsreisende und deren Firmen stärker in den Fokus nehmen. Das von HRS unterstützte Start-up, das unter anderem mobiles Ein- und Auschecken anbietet, sieht sich selbst nicht mehr als bloße Hotel-App. Denn 2018 ist auch die Web-App der Firma an den Start gegangen.

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Sven Lehnhoff ist ein Mann der Tat. Der ehemalige Hoteldirekor aus Niedersachsen ist von den Rahmenbedingungen im Online-Vertieb »genervt«, weshalb Lehnhoff den Vertrtiebskanal www.regional-buchen.de plante und realisierte. Hier soll keine Provision erhoben werden, sondern eine monatliche Gebühr von 49 Euro. Die faire Partnerschaft mit der ­Branche steht im Vordergrund,
wie Lehnhoff im Interview erläutert.

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Sabine Vukits, Marketing & eCommerce Manager Hotel Zeitgeist Vienna, und Thorsten Guggenberger, Geschäftsführer Gustaffo (©Gustaffo digital service GmbH).

„Alexa, wie lange gibt es Frühstück?“, fragt der Gast in der Lobby des Hotels Zeitgeist in Wien. Prompt kommt die Antwort: „Frühstück gibt es täglich zwischen 6 und 11 Uhr.“ Das Haus setzt auf die Amazon-Chatbots Alexa und Echo. Hinter den Kulissen versorgt das Hospitality-Tech-Start-up Gustaffo digital service GmbH den Bot mit den richtigen Infos zum Hotel.

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Bei Hilton können die Gäste seit zwei Jahren ein bestimmtes Hotelzimmer digital auswählen, bei den britischen GLH Hotels ist dies seit Anfang Juli möglich. Darüber hinaus gibt es allerdings kaum Angebote in diese Richtung, obwohl der Branche durchaus bewusst ist, dass ein klares Gästebedürfnis nicht erfüllt wird. Warum eigentlich nicht?

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Implantierte Mikrochips als Alternative zur Zimmerkarte? (Foto: istock)

Dr. Patrick Kramer aus Hamburg implantiert Mikrochips. Aus seiner Sicht könnte das der Hotelschlüssel der Zukunft sein, da die Vorteile auf der Hand liegen – beziehungsweise darunter. Im Top hotel-Interview gibt Dr. Kramer nähere Einblicke.

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