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Wie Unternehmen zukunftsfit werden? Mithilfe der Digital Natives, sagen Anne M. Schüller und Alex T. Steffen. Wie genau die digitale Transformation in die richtige Richtung geht, erklären die beiden Autoren in ihrem jüngst erschienenen Buch „Fit für die Next Economy“.

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Bei der digitalen Transformation lässt AccorHotels derzeit keinen Stein auf dem anderen, um dem eigenen Anspruch als Innovationsführer der Hotellerie gerecht zu werden. Soweit nichts Neues. Aufhorchen lässt vielmehr die Tatsache, dass der wichtigste Faktor in diesem Change-Prozess die künftig mit wesentlich mehr Freiheiten ausgestatteten Mitarbeiter sind. Das Stichwort »Empowerment« macht dabei nicht nur im Münchner Firmensitz die Runde.

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Cornelis Gollhardt

„Connected Hospitality Cologne“ heißt das gemeinsame Projekt von KölnTourismus, HRS und dem Start-up conichi, durch welches ein mobiler Check-in und mobiles Zahlen auch beim Hotelaufenthalt ermöglicht werden soll. Dafür statten die Initiatoren die Hotels mit der benötigten Infrastruktur aus.

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Künstliche Intelligenz, das Internet der Dinge und Bots zeichnen sich dadurch aus, dass sie häufig ohne Bildschirm auskommen. Was macht das mit dem Marketing von Hotels und Hotelgesellschaften? Wie kommuniziert man in der Zukunft mit Gästen?

Fünf junge Hotelfachleute wollen gegen den Fachkräftemangel und zu hohe Personalkosten vorgehen und gründeten HotelOffice24. Das Start-Up-Unternehmen um Inhaberin Isabelle Fleck übernimmt seit Anfang März sämtliche Büroarbeiten von Hotels per Fernzugriff. Die Auftraggeber bezahlen nur jene Leistung, die sie auch in Anspruch nehmen – und sollen so bis zu 30 Prozent im Personalsektor einsparen.

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Auch die kanadische Luxushotelgruppe bietet ihren Gästen jetzt Ad hoc-Service via Chat: Vor, während und nach ihrem Aufenthalt können diese via Sofortnachrichten mit Mitarbeitern des Hotels in Kontakt treten.

Der Berliner Technologie-Entwickler conichi will Geschäftsreisende und deren Firmen stärker in den Fokus nehmen. Das von HRS unterstützte Start-up, das unter anderem mobiles Ein- und Auschecken anbietet, sieht sich selbst nicht mehr als bloße Hotel-App. Denn 2018 ist auch die Web-App der Firma an den Start gegangen.

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Sven Lehnhoff ist ein Mann der Tat. Der ehemalige Hoteldirekor aus Niedersachsen ist von den Rahmenbedingungen im Online-Vertieb »genervt«, weshalb Lehnhoff den Vertrtiebskanal www.regional-buchen.de plante und realisierte. Hier soll keine Provision erhoben werden, sondern eine monatliche Gebühr von 49 Euro. Die faire Partnerschaft mit der ­Branche steht im Vordergrund,
wie Lehnhoff im Interview erläutert.

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Sabine Vukits, Marketing & eCommerce Manager Hotel Zeitgeist Vienna, und Thorsten Guggenberger, Geschäftsführer Gustaffo (©Gustaffo digital service GmbH).

„Alexa, wie lange gibt es Frühstück?“, fragt der Gast in der Lobby des Hotels Zeitgeist in Wien. Prompt kommt die Antwort: „Frühstück gibt es täglich zwischen 6 und 11 Uhr.“ Das Haus setzt auf die Amazon-Chatbots Alexa und Echo. Hinter den Kulissen versorgt das Hospitality-Tech-Start-up Gustaffo digital service GmbH den Bot mit den richtigen Infos zum Hotel.

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Bei Hilton können die Gäste seit zwei Jahren ein bestimmtes Hotelzimmer digital auswählen, bei den britischen GLH Hotels ist dies seit Anfang Juli möglich. Darüber hinaus gibt es allerdings kaum Angebote in diese Richtung, obwohl der Branche durchaus bewusst ist, dass ein klares Gästebedürfnis nicht erfüllt wird. Warum eigentlich nicht?

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Mit „WhatsHOGA“ startet der Dehoga Berlin am 17. Oktober einen eigenen WhatsApp-Kanal. Man habe die digitalen Herausforderungen und Möglichkeiten der Branche erkannt und biete nun die Chance, über einen zeitgemäßen Kanal mit dem Dehoga in Kontakt zu treten und Informationen zu beziehen, sagt Hauptgeschäftsführer Thomas Lengfelder.

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Um Unternehmen erfolgreich im digitalen Zeitalter zu führen, braucht es sogenannte Digital Leader mit einer gelebten digitalen Führungskultur, sagt Florian Bauhuber, Geschäftsführer des Unternehmens Tourismuszukunft. Gefragt seien Chefs, die Offenheit vorleben, ihren Mitarbeitern viel Freiraum lassen, auf starke Hierarchien verzichten und Fehler zulassen. Was macht Digital Leader aus und wie findet man sie?

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Nichts hat die Wirtschaft so nachhaltig verändert wie die Digitalisierung. Sie macht auch vor den Türen der HR-Abteilungen nicht halt. Computer und Algorithmen übernehmen die Auswahl geeigneter Kandidaten – doch dabei gehen die Menschlichkeit und die relevanten individuellen »Skills« unter, warnt Personalberater Albrecht von Bonin.

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