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Mit Ausnahme von Deutschland, wo die Kosten für Hotels weiterhin leicht rückläufig sind, werden Hotelübernachtungen weltweit in den Top-Destinationen deutlich teurer. Das zeigen die Buchungsdaten des Geschäftsreisebarometers von Carlson Wagonlit Travel aus dem dritten Quartal 2015.

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Am 19. September heißt es in München wieder „O’Zapft is“. Zum 182. Oktoberfest werden die Zimmer in der Bayern-Metropole rar, die Preise steigen in die Höhe. Wie teuer die Hotelzimmer am zweiten Wiesn-Wochenende sind, hat CHECK24 ermittelt.

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Laut DEHOGA entstehen derzeit 30 neue Hotels in Berlin. Jeden Monat würden neue eröffnet, wie auch ein aktueller Bericht von rbb online mitteilt. Der Tourismusboom in der Hauptstadt hält an; Grund dafür sind unter anderem die im Vergleich zu anderen europäischen Metropolen günstigen Zimmerraten.

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Die Internationale Funkausstellung (IFA) und der Berlin Marathon 2017 locken im September hunderttausende Besucher in die Hauptstadt. Dadurch steigen in ganz Berlin die Preise für Hotelübernachtungen deutlich an – unabhängig von Sternekategorie oder Entfernung zur jeweiligen Veranstaltung. Die Zahlen hat das Vergleichsportal Check24 ausgerechnet.

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Zu Karneval bzw. Fastnacht steigen am Rhein die Preise zum Teil um mehr als 200 Prozent. Auch international profitieren die Hoteliers von Carneval-Festlichkeiten: In Rio de Janeiro sind kaum noch freie Zimmer verfügbar, in Venedig zahlen Besucher bis zum Vierfachen der sonstigen Preise.

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Zu den großen Frühjahrsmessen ITB und CeBIT steigen die Hotelpreise deutlich an. In Berlin erhöhen sich die Raten während der Tourismus-Börse um bis zu 285 Prozent, zur IT-Messe in Hannover sind viele Hotels bereits ausgebucht, zum Teil mit Preissteigerungen von fast 400 Prozent.

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In einem Vergleich der Zimmerraten in europäischen Hauptstädten hat das Buchungsportal Hotel.de festgestellt, dass beispielsweise in Athen die Preise um 50 Prozent angestiegen sind. London ist nach wie vor die teuerste Stadt im Vergleich; auch in Berlin und Bern wurden die Hotelzimmer seit einem Jahr teurer.

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Die Agritechnica, Fachmesse für Landtechnik, die vom 8. bis 14. November stattfindet, lässt die Übernachtungspreise in Hannover mit mehr als 150 Prozent kräftig anwachsen. Auch im Vergleich zu den Vorjahren hat das Buchungsportal Hotel de deutliche Steigerungen ermittelt.

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CHECK24

Die CeBIT und die Hannover Messe treiben im März und April die Preise für Hotelübernachtungen in Hannover erneut in die Höhe. Im Umkreis von zehn Kilometern um das Messegelände zahlen Gäste für Hotelübernachtungen durchschnittlich mehr als das Vierfache im Vergleich zur messefreien Zeit, wie das Vergleichsportal CHECK24 ermittelte.

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Für ein Hotelzimmer in Kiew müssen Fußballfans zum Champions-League-Finale tief in die Tasche greifen. ©pixabay

Das Champions-League-Finalspiel zwischen Real Madrid und dem FC Liverpool in Kiew lässt die Hotelpreise in der ukrainischen Hauptstadt massiv ansteigen. Teilweise sind diese um ein Hundertfaches höher als üblicherweise.

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Zur Leipziger Buchmesse (17. bis 20. März 2016) erhöhen alle messenahen Hotels ihre Preise – in der Spitze um bis zu 276 Prozent. Aufgrund des Lesefestivals "Leipzig liest" kosten auch Übernachtungen rund um das Zentrum der Stadt während der Buchmesse mindestens 132 Euro. Die durchschnittlichen Übernachtungspreise liegen während des Events bis zu 82 Prozent über dem Hotelpreisniveau im März.

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www.davos.ch / Klosters

Mit niedrigeren Preisen reagieren Schweizer Hoteliers auf den Frankenschock und wollen auf diese Weise wohl die währungsbedingte Teuerung mindern. Vor allem in günstigeren Destinationen sind die Preise weiter gesunken.

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Hotelpreise zur BAU (München) und boot (Düsseldorf) 2017 / CHECK24

Zu den Weltleitmessen BAU und boot im Januar 2017 werden in München und Düsseldorf Hunderttausende Besucher erwartet. Das treibt die Übernachtungspreise in die Höhe. Besucher der BAU in München (16. bis 21.01.) zahlen bis zu 149 Prozent über den Durchschnittspreisen des Monats. Zur boot in Düsseldorf (21. bis 29.01.) sind die Hotelkapazitäten bereits knapp.

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Im ersten Halbjahr 2015 lagen die Hotelpreise in deutschen Städten durchschnittlich um fünf Prozent über dem Vorjahreszeitraum; sie stiegen im Durchschnitt von 104 auf 110 Euro pro Nacht. Zu diesem Ergebnis kommt der Hotel Price Index (HPI) des Hotelbuchungsportals Hotels com.

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Die jährliche Untersuchung von Hotelpreisen in Metropolen weltweit durch die britische Hogg Robinson Group (HRG) weist nach, dass die globalen Raten – gemessen in der Landeswährung – im Jahr 2015 durchschnittlich gestiegen sind. Diesen Trend bestätigen auch die deutschen Städte. Rückläufig sind die Hotelpreise hingegen in Paris, Dubai und Rom.

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