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Fairmas Hotel-Report Juli 2015

Der Tourismus in Deutschland boomt. Doch machen das Mindestlohngesetz und ein schwieriges Messejahr den Hoteliers zu schaffen. Ob sich der Aufwärtstrend der Übernachtungszahlen der vergangenen fünf Jahre weiter fortsetzt? Gemeinsam mit der Solutions dot WG hat die Fairmas Gesellschaft analysiert, wie sich das Geschäftsjahr 2015 in großen deutschen Destinationen bisher entwickelt hat.

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Die Hoteliers in den deutschen Metropolen konnten sich im Jahresverlauf über Auslastung und Umsatz nicht beklagen: Fast überall liegt die Branche deutlich über dem Strich. Dieses Bild zeichnet sich auch zum Jahresende ab – nur am Rhein gibt es Anlass zur Sorge.

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Die politischen Unruhen in Nordafrika und die Zunahme von terroristischen Angriffen haben dafür gesorgt, dass deutsche Feriendestinationen wie Nord- und Ostsee derzeit boomen. In den Städten geht es im Hochsommer traditionell etwas ruhiger zu, dennoch ist man vielerorts zufrieden.

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Die Temperaturen steigen und mit ihnen vielerorts auch Auslastung und RevPAR. Vor allen die Hoteliers in Düsseldorf, Frankfurt und München prognostizieren im Fairmas Trendbarometer sehr gute Geschäfte zum Frühjahrsanfang. In Köln und Hamburg bleibt es hingegen noch etwas frostig.

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Bisher können die Hoteliers mit breiter Brust auf 2016 zurückblicken, schließlich sind die Zahlen zwischen Flensburg und Füssen im grünen Bereich. In den Metropolen stellt man sich allerdings bereits langsam auf das ruhigere Sommer-Business ein, das von Stadt zu Stadt unterschiedlich ausfällt.

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Nach dem insgesamt leicht rückläufigen Jahresstart gewinnt das Beherbergungsgeschäft langsam wieder an Fahrt. In den Rhein-Metropolen Köln und Düsseldorf wird dies durch die Mega-Messe Drupa befeuert, aber auch andernorts gibt es positive Tendenzen

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Bankenmetropole Frankfurt (Foto: fotolia)

Beim Wetter mit Rekordtemperaturen seit 1881 und bei der Hotelperformance präsentierten sich April und Mai von ihrer besten Seite, wenngleich durch die Feiertage ein leichtes Auf und Ab erkennar war. Laut Fairmas-Trendbaromter geht es im Juni und Juli auf ansprechendem Niveau weiter.

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Im vergangenen Jahr lag Köln mit seinen Wachstumsraten an der Spitze der Fairmas-Analyse, Düsseldorf hatte hingegen stark zu kämpfen. Im ersten Quartal 2018 könnten beide Rhein-Destinationen als Gewinner hervorgehen. Auch in Hamburg und Frankfurt legen die Hoteliers einen guten Jahresstart hin.

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(Foto: Fotolia)

Vor dem Hintergrund der günstigen allgemeinen Wirtschaftslage und der erfolgreichen Sommersaison rechnet die Branche für 2018 mit einem Umsatzplus im Gastgewerbe von zwei Prozent. Diese Prognose spiegelt sich auch im Fairmas-Trendbarometer wider, das vielerorts ein florierendes Messegeschäft und entsprechende Zuwachsraten offenbart.

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Foto: Fotolia

Seit April herrscht in Deutschland eine Wärme wie seit über 450 Jahren nicht mehr. Kein Wunder also, dass deutsche Feriendestinationen wie Nord- und Ostsee derzeit boomen. In den Städten geht es im Hochsommer traditionell etwas ruhiger zu, dennoch ist man vielerorts zufrieden.

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Mit wenigen Ausnahmen verlief das erste Quartal in den deutschen Metropolen sehr zufriedenstellend, denn fast überall gab es Wachstum im Vergleich zum Vorjahreszeitraum – was im Fairmas-Trendbarometer am fast sechsprozentigen RevPAR-Plus abzulesen ist. Auf das zweite Quartal freuen sich insbesondere Hamburg und Berlin, schließlich sind VIPs der US-Politik zu Gast.

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Mehr schlecht als recht – auf diesen gemeinsamen Nenner könnte man die aktuellen Prognosen der Stadthoteliers bringen, die tendenziell Nachfragerückgänge registrieren. Das entspricht dem Deutschland-Trend, der die Hotellerie laut Fairmas-Trendbarometer im Herbst leicht unter dem Vorjahresniveau erwartet.

Während in den ersten beiden Monaten des Jahres noch keine gravierenden Ausschläge bei den wirtschaftlichen Kennzahlen gemeldet wurden, wird der März vielerorts zum Gute-Laune-Monat. Verantwortlich für die Auslastungssteigerungen von bis zu 20 Prozent sind Messen wie Euroshop oder ISH.

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Die ersten sieben Monate des Jahres sind für das deutsche Gastgewerbe gut verlaufen: Rund 3,5 Prozent wurden im Vergleich zum Vorjahr mehr umgesetzt. Der Herbst wird hingegen in vielen Metropolen eine zähe Angelegenheit, tendenziell sinkt die Profitabilität.

Die Osterferien sorgen in den großen deutschen Städten zwar für durchwachsene April-Prognosen, generell werden die ersten beiden Quartale hier – wie auch in der gesamten Republik – deutlich über dem Vorjahresergebnis abschneiden. Es zeichnet sich ein weiteres Rekordjahr für die Branche ab.

Nicht Fisch, nicht Fleisch. Die Hoteliers in den deutschen Metropolen performen derzeit größtenteils auf dem Niveau des guten Vorjahres, von Euphorie ist allerdings wenig zu spüren. Dies kann sich noch ändern, wenn Petrus für ein starkes Adventsgeschäft sorgt.

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Schon heute die Entwicklung des Marktes von morgen kennen – das ist die Intention des Trendbarometers der Fairmas Gesellschaft für Marktanalysen mbH, exklusiv in Kooperation mit Tophotel. Diese Ausgabe im Fokus: der Hotelmarkt in Köln.

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Der Jahresrückblick 2015 im Fairmas Hotel-Report bescheinigt der Branche Stabilität und Wachstum. Trotz schwieriger politischer Weltlage im vergangenen Jahr verzeichnete Deutschland insgesamt steigende Gästeankünfte und Übernachtungszahlen. Wer sind die Gewinner und wer musste Einbußen in Kauf nehmen?

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