Personalisierung
Trivago kauft Start-Up für künstliche Intelligenz

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Das Unternehmen Trivago nutzt künftig künstliche Intelligenz, um für die Kunden der Hotel-Metasuche die richtige Unterkunft zu finden. Das berichtet unter anderem die Frankfurter Allgemeine Zeitung.

Das Düsseldorfer Unternehmen hat laut www.faz.de für einen ungenannten Preis die Technik des Hamburger Start-ups Tripl gekauft, das sich seit der Gründung im Jahr 2015 auf künstliche Intelligenz spezialisiert hat. Mit Hilfe von Daten sollen die Vorlieben und Hobbies der Kunden analysiert und so passende Urlaubsunterkünfte gefunden werden. „Tripls Personalisierungs-Technologie ist einzigartig und individuell in ihrem Ansatz. Sie bringt uns einen Schritt näher daran, jeden Reisenden im für ihn idealen Hotel unterzubringen“, ist Trivago-Chef Schrömgens überzeugt.

In die Tripl-Analyse fließt etwa ein, welche Unterkünfte andere Facebook-Nutzer mit ähnlichen Interessen gebucht haben, wie zufrieden sie waren, ob das Wetter für geplante Aktivitäten passend und eine Unterkunft erschwinglich ist.  Da ständig neue Buchungen durch die Tripl-Datenbank laufen, soll der entwickelte Algorithmus immer treffsicherer werden. So soll durch die Technik die Reiseplanung beispielsweise von zwölf auf weniger als 30 Minuten verkürzt werden. Um dies zu beweisen, fehlten dem Start-up bisher bisher Bekanntheit und Nutzer. Trivago setzte hingegen laut FAZ  in der ersten Jahreshälfte mit Hotelsuchen 565 Millionen Euro um. Tripl-Gründer Hendrik Kleinwächter wirkt  künftig auch im Trivago-Team mit, er wechselt in das Entwicklerteam es Unternehmens.