HRS-Frühstücksanalyse: Preise in deutschen Hotels im Schnitt am höchsten

HRS-Frühstücksanalyse

Preise in deutschen Hotels im Schnitt am höchsten

10,50 Euro – das ist laut aktueller HRS-Analyse der weltweite Durchschnittspeis für ein Hotelfrühstück. Die deutschen Hotels liegen der Studie zufolge deutlich über diesem Mittelwert.

Im Durchschnitt frühstücken Gäste weltweit für rund 10,50 Euro, in Europa für durchschnittlich 11,90 Euro und in deutschen Hotels für 12,80 Euro. Dass die hiesigen Hotels in dieser Diziplin eine Spitzenposition einnehmen, ist insofern bemerkenswert, da man sich zwischen Flenburg und Füssen bei der Gestaltung der Zimmerpreise im Vergleich zum europäischen Wettbewerb weitaus defensiver verhält.

Werden die Frühstückspreise in einzelnen Städten betrachtet, zeigt die HRS-Analyse einen anderen Trend: In diesem Vergleich ist Amsterdam die teuerste Stadt Europas. Dort kostet die erste Mahlzeit am Tag in einem Hotel durchschnittliche 17,40 Euro, weltweit liegt Singapur mit 18,30 Euro an der Spitze und in Deutschland hat München mit 13,60 Euro die Nase vorn.

In Fünf-Sterne-Häusern nehmen Reisende ihr Frühstück zu deutlich unterschiedlicheren Preisen zu sich: In Deutschland zahlen HRS-Kunden dafür 27,30 Euro im Mittel, in Europäischen Nachbarländern 22,60 Euro und weltweit 17,50 Euro.

Dahingegen ist der Preisunterschied in Vier-Sterne-Häusern erheblich geringer: Gäste in deutschen und Europäischen Hotels nehmen die Mahlzeit am Morgen für durchschnittlich 13,70 Euro zu sich und weltweit liegt der Preis mit 13,00 Euro sogar noch darunter.

Zur Auswertung: HRS hat die Zimmerbuchungen mit und ohne Frühstück ausgewertet. Dabei wurden die Kosten in den Sternekategorien eins bis fünf sowie in unterschiedlichen Regionen und internationalen Städten herangezogen. Betrachtungszeitraum: 1. Januar 2016 bis 16. August 2017. Der Stichtag für die Erhebung war der 16. August 2017.