Hotelmarkt International: New York und Washington derzeit mit höchsten Zimmerraten

Bildquelle: Zimmerpreise international

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New York und Washington derzeit mit höchsten Zimmerraten

Der Big Apple und die Hauptstadt der USA sind dem HRS-Hotelpreisradar zufolge im zweiten Quartal richtig teure Pflaster für Hotelübernachtungen gewesen. Am günstigsten nächtigten Reisende hingegen in Kuala Lumpur – für 52 Euro pro Nacht.

Weltweit hatte New York laut HRS mit 274 Euro die Nase vorn und verzeichnete einen Aufschlag von 13,7 Prozent im Vergleich zu 2016.Dahinter folgen Washington mit 253 Euro und Sydney mit 206 Euro (+ 26,4 Prozent). Darüber hinaus wurden zwei markante Entwicklungen deutlich: Toronto schlug 40 Prozent auf die Übernachtungsraten und lag damit bei einem Durchschnittstarif von 161 Euro. In Seoul gingen die Raten um 51,7 Prozent ins Minus und beliefen sich insgesamt auf 126 Euro.

Euroopa: Größte Preiserhöhung in Lissabon im Vergleich zu 2016
 
Mit deutlichen Tarifschwankungen innerhalb Euroopas liegt Lissabon an der Spitze. Die Stadt am Tejo befand sich zwar mit einer durchschnittlichen Übernachtungsrate von 113 Euro preislich in der unteren Hälfte, verzeichnete aber im Vergleich zu 2016 einen Anstieg von 19,9 Prozent. Dicht gefolgt von Madrid mit 17 Prozent (117 Euro pro Nacht) und Prag mit 15 Prozent (92 Euro pro Nacht). Die teuerste Stadt in Euroopa war Oslo mit 217 Euro, obwohl eine Nacht in der norwegischen Stadt in diesem Jahr um 2,3 Prozent im Vergleich zum vorigen gesunken ist.

London und Zürich belegten mit 190 Euro und 185 Euro die Plätze zwei und drei. Istanbuls Zimmerpreise fielen 2017 um 9 Prozent auf eine Durchschnittsrate von 71 Euro, was vermutlich auf die politischen Entwicklungen und daraus resultierend zurückgehenden Gästezahlen in der Türkei zurückzuführen ist.