Fürther Hotel Pyramide
Pächter verlieren Rechtsstreit

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Hotel-Pyramide

Wegen gravierender technischer Mängel hat die Hotel Pyramide im bayrischen Fürth bereits seit September 2016 geschlossen. Pächter und Gebäudeeigentümer beschuldigten sich gegenseitig, die Mängel nicht beseitigt zu haben. Jetzt entschied das Landgericht Nürnberg-Fürth: Die ehemaligen Betreiber müssen 2,5 Millionen nachzahlen.

Die Pächter der Hotel-Pyramide gaben am 6. September bekannt, dass das Vier-Sterne-Superior-Hotel mit sofortiger Wirkung geschlossen bleiben müsse (wir berichteten). Die Gründe dafür seien Missstände, die über einen langen Zeitraum vom Eigentümer nicht behoben wurden – unter anderem war damals von Mängeln im Brandschutz sowie der Trinkwasserversorgung die Rede. Der Gebäudeeigentümer stellte die Situation dem Bayerischen Rundfunk (BR) zufolge anders dar. So sei den Betreibern schon 2015 gekündigt worden aufgrund fehlender Instandhaltung und Mietrückständen.

Wie der BR nun berichtet, haben die Betreiber vor dem Landgericht eine Niederlage erlitten und müssen rund 2,5 Millionen Euro nachzahlen. Zudem müssen die Hoteliers rückwirkend ab Mai 88.000 Euro im Monat zahlen – bis sie das Hotel vollständig geräumt haben. Medienberichten zufolge ist der Prozess noch immer nicht vorbei – es soll ein Nachverfahren geben.

Quelle: BR

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