Hotelmarkt Report NRW
Bonn und Bielefeld holen auf

Zum zweiten Mal hat die Schollen Hotelentwicklung GmbH ihren „Hotelmarkt Report NRW“ herausgebracht. In der Auflage von 2017 beleuchtet die Studie die Top 15 Städte in Nordrhein-Westfalen und welche Hotelmärkte im bevölkerungsreichsten Bundesland das größte Potential haben. Der Report zeigt aber auch, an wel­chen Stand­or­ten für In­ves­to­ren und Ho­tel­be­trei­ber eher Vor­sicht ge­bo­ten ist.

Der „Ho­tel­markt Re­port NRW 2017“ bil­det die ak­tu­el­len Markt­ent­wick­lun­gen ab. Zudem fokussiert er sich kom­plett auf das für In­ves­to­ren re­le­van­te Seg­ment der Ho­tels und Ho­tels gar­nis, das heißt den Ho­tel­markt. Die Schollen Hotelentwicklung betont, dass gän­gi­ge Aus­wer­tun­gen da­ge­gen den ge­sam­ten Be­her­ber­gungs­markt in­klu­si­ve der Pa­raho­tel­le­rie mit Ju­gend­her­ber­gen, Fe­ri­en­hei­men und Re­ha-Ein­rich­tun­gen betrachten – was die Stand­ort-Be­ur­tei­lung aus In­ves­to­ren­sicht un­ge­nau­er macht.

Das ei­gens ent­wi­ckel­te „Schol­len-Scoring“ be­wer­tet den Ho­tel­markt einer Stadt dabei in fünf Ka­te­go­ri­en. Sie bil­den – je­weils ge­stützt auf einen Viel­zahl von Ein­zel­in­di­ka­to­ren – das Vo­lu­men und das Ver­hält­nis von An­ge­bot und Nach­fra­ge, das Preis­ni­veau, die Wett­be­werbs­si­tua­ti­on, den Ma­kro­stand­ort und die Zu­kunfts­aus­sich­ten ab. Teil­as­pek­te und Ge­samt­be­wer­tung ord­net das Ran­king dann auf einer Skala von Triple-Plus über Neu­tral bis Triple-Mi­nus ein, die am deut­schen Ge­samt­markt ori­en­tiert wurde und damit auch bun­des­wei­te Aus­sa­ge­kraft hat.

Einen Aufwärtstrend verzeichnete die Stadt Bonn. Gelsenkirchen dagegen weist einen relativ wenig entwickelten Hotelmarkt auf und liegt auf Rang 14. Schlusslicht im Vergleich der Hotelmärkte in den Top 15 Städten Nordrhein-Westfalens bleibt Krefeld und belegt in gleich vier Kategorien (Bettenzahl, Hotelübernachtungen pro 1.000 Einwohner sowie Betten- und Übernachtungswachstum im Zehn-Jahres-Vergleich) den letzten Platz. Daneben bewegen sind auch Mönchengladbach, Bochum und Duisburg im Minus-Bereich des Scorings.

Gute Chancen haben Investoren laut dem Report in Bielefeld: 2016 sprang die Stadt erstmals über die Marke von 600.000 Übernachtungen, an denen der Hotelmarkt einen Anteil von fast 79 Prozent hatte. Die Autoren sehen in hier vor allem Chancen für markengebundene Produkte in den momentan noch stark durch die Privathotellerie geprägten unteren und gehobenen Hotelsegmenten.

Der „Hotelmarkt Report 2017“ ist gegen eine Schutzgebühr von 99,00 Euro erhältlich. Informationen unter: www.schollen-hotelentwicklung.de.