Hotelmarkt Baden-Württemberg
aquaTurm eröffnet als Null-Energie-Hotel

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Das weltweit energieeffizienteste Designhotel aquaTurm hat jüngst in Radolfzell am Bodensee eröffnet. Nach achtjähriger Bauzeit verbindet der ehemalige Wasserturm Nachhaltigkeit und Komfort: Das Gebäude versorgt sich zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien und die Betreiber wollen den Energieverbrauch insgesamt reduzieren. Für das wissenschaftliche Energiemonitoring setzen die Betreiber auf die Energie Controlling Lösung „econ“ von econ solutions.

Das Gebäude versorgt sich mittels Hydrothermie, Photovoltaik, Solarthermie, Windkraft und Regenwassernutzung mit erneuerbaren Engergien. Um gleichzeitig den Verbrauch so weit wie möglich zu reduzieren, kommen zahlreiche innovative Technologien und weltweit einzigartige  Sonderanfertigungen zum Einsatz, wie etwa ein Solar-beheiztes Panorama Dampfbad, das fünffach verglaste Fenstersystem und der sparsamste beheizte Wasserhahn. Jedes der 20 Zimmer ist individuell und hochwertig ausgestattet, der Frühstücksraum im elften Stock bietet den Gästen einen Rundumblick über den Bodensee und die Alpen. Als weltweit erstes Null-Energie-Hochhaus wird der aquaTurm durch das Bundesministerium für Umwelt, der KfW und dem Umweltbundesamt gefördert.

Voraussetzung für die Förderung war ein Nachweis über die Erreichung der energetischen Ziele. Hierfür setzen die Betreiber das Energie Controlling System „econ“ des Energiespezialisten econ solutions ein. Es liefert die Grundlage für die wissenschaftliche Begleitung und Vermessung des Gebäudes, die energetische Dokumentation sowie die Optimierung des Gebäudebetriebs. „Flexibel im Ausbau und einfach in der Installation und Nutzung hat uns die Lösung von econ solutions sofort überzeugt. Das System liefert die benötigten Daten und Auswertungen auf die komfortabelste Art und Weise“, erklärt Norman Räffle, Architekt und Facility Manager des aquaTurm.

Die Lösungen von econ solutions schaffen schnell und einfach Transparenz über den Energieverbrauch und andere Verbrauchsarten. Durch ihren modularen Aufbau lassen sie sich passgerecht dimensionieren und nach Bedarf erweitern. Ihre Kernbestandteile sind das Energie- und Leistungsmessgerät „econ sens3“, das alle zentralen Parameter der elektrischen Energie erfasst, und die webbasierte Auswertungssoftware „econ3“. Sie erstellt aus den Messdaten Analysen und Berichte, die Ansätze für Optimierungsmaßnahmen auf einen Blick erkennen lassen. Weitere Messgeräte und Sensoren, etwa für Wasser, Wärmemenge oder Temperatur, lassen sich herstellerneutral einbinden.