Best Western Bad Rappenau: Der Bikini bekommt ein Museum

Best Western Bad Rappenau

Der Bikini bekommt ein Museum

Er ist 70 Jahre alt und benannt nach einem Atoll im Pazifischen Ozean: der Bikini. Das Best Western Hotel Bad Rappenau erweckt nun den Kult um die Bademode zum Leben und eröffnet Ende 2018 das weltweit erste BikiniARTmuseum. Entstehen wird es in einem Neubau neben dem bestehenden 47-Zimmer-Hotel, gleichzeitig wird das Hotel gerade auf 95 Zimmer ausgebaut.

Die Idee zum Museum ist bereits vor über fünf Jahren parallel zum Bau des Hotels gereift – so trägt das Penthouse auf dem Dach des 47-Zimmer-Hotels seit Beginn den Namen „Bikini Cube“. Gäste schlafen hier in einem 80 Quadratmeter großen Loft mit Panoramablick sowie Ausstellungsstücken und Malereien an den Wänden, die das berühmte Kleidungsstück thematisieren. Zudem zeigt das aktuelle Logo des Hotels bereits einen stilisierten Bikini, der ebenfalls auf das Thema aufmerksam macht.

Mit der Entstehung des ersten BikiniARTmuseums ist ein großer Ausbau des Best Western Hotel Bad Rappenau verbunden. Der Betrieb wird um einen Neubau erweitert, in dem von Ende 2018 an zusätzliche 48 Zimmer sowie auf zwei Etagen das 1.000 Quadratmeter große Museum ihren Platz finden. Damit steigert das Hotel vor den Toren der Kurstadt Bad Rappenau sein Angebot auf insgesamt 95 Zimmer.

Die Idee für das Museum kommt von 24-Autohof- und Hotelbesitzer Alexander Ruscheinsky, der als Geschäftsführer der 24 RE Real Estate GmbH in Regensburg das Best Western Hotel Bad Rappenau betreibt. Zur Zeit tüftelt er intensiv am Konzept des BikiniARTmuseums. Bevor er ins Hotelgeschäft eingestiegen ist, war er schon zweimal Ausstellungsmache. „Nun verwirkliche ich mit dem Museum einen langgehegten Wunsch“, so Ruscheinsky.

Dafür begibt er sich weltweit auf die Suche nach Exponaten: Neben Bikinis erwirbt er auch Gemälde, Fotografien oder Skulpturen zum Thema Bademode. Bis Ende 2018 soll das Projekt umgesetzt sein und die Exponate den Besuchern im Best Western Hotel Bad Rappenau zur Schau gestellt werden.

Weltweit ist das BikiniARTmuseum ein einzigartiges Projekt. Geht es nach den Plänen von Alexander Ruscheinsky, soll es aber nicht bei dem einen Museum in Bad Rappenau bleiben. Sein Museum soll als Prototyp für die weltweite Vermarktung des Konzepts dienen. „Ich hoffe, dass in ein paar Jahren in den populärsten Mode-Metropolen der Welt BikiniARTmuseums stehen“, sagt er. Sein Sohn Daniel Ruscheinsky, der das Best Western Hotel Bad Rappenau als Direktor führt, ist sich sicher, dass das Museum viele Besucher anlocken wird: „Mit dem BikiniARTmuseum heben wir uns als Hotel von der Menge ab. So etwas gibt es sonst nirgends.“ Das Haus spreche damit sowohl Gäste auf der Durchreise als auch Menschen in der Region an.

Die Ausstellung des künftigen BikiniARTmuseum gliedert sich in die drei Bereiche „History“, „ART“ und „move“. Die teilweise sehr skandalöse Entstehungsgeschichte des Bikinis wird in „History“ anhand von Bildern, Filmen und Ausstellungsstücken vermittelt. Auch historische und aktuelle Bücher über Bademode werden vorgestellt. Der Bereich „ART“ widmet sich der künstlerischen Komponente des Bikinis. Gemälde, Skulpturen, Fotografien sowie eine historische Badekarre zeigen die ästhetische Seite der Badebekleidung. Der dritte Abschnitt „move“ thematisiert zeitgenössische Badetrends wie beispielsweise Bikini-Fashion-Shows und neue Kollektionen, Events oder Bikini-Sportwettbewerbe.

Weitere Informationen zum künftigen Museum sind bereits online zu finden unter www.bikiniartmuseum.com.