Hotelmarkt International
So kategorisiert Marriott seine 30 Marken

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www.marriott.de

Der Mega-Merger ist abgeschlossen, jetzt geht es um die konkreten Operations. Wie lässt sich der Vertrieb vereinheitlichen, welcher Mitarbeiter ist wofür zuständig und viele weitere Fragen müssen geklärt werden. Die Frage nach der Sortierung des umfangreichen Markenportfolios dagegen lässt sich bereits beantworten. Marriott unterscheidet in zwei Grundlinien und jeweils vier Kategorien.

Die Markenstrategie von Marriott wird bereits umgesetzt und ist auf der Homepage der Hotelgruppe nachvollziehbar (http://www.marriott.de/marriott-brands.mi). Demnach unterscheiden sich die inzwischen 30 Marken grundsätzlich in "klassisch" und "Lifestyle". Innerhalb jeder Linie gibt es Möglichkeiten für Reisende mit unterschiedlichen Ansprüchen und Möglichkeiten – von Luxus über Premium und Select bis hin zu Longstay.

In die Luxus-Kategorie fallen unter "klassisch" beispielsweise The Ritz-Carlton, St. Regis und JW Marriot, wohingegen The Luxury Collection oder die W Hotels als "Luxus-Lifestyle" klassifiziert werden. In der Kategorie "Premium klassisch" finden sich Marriott Hotels und Sheraton, für den Lifestyle-Bereich ist hier etwa Westin zuständig. Im Select-Bereich wird es noch einmal interessant: Courtyard und Four Point sind "klassisch", unter Lifestyle fällt neben der ehemaligen Midscale-Brand Aloft nun auch die Budget-Marke Moxy. Irgendwo müssen Schubladen schließlich anfangen bzw. aufhören und die internationale Hotellerie muss sich daran gewöhnen.

Auffallend, wenn auch nicht überraschend, ist außerdem, dass alle elf ehemaligen Starwood-Marken aus jetziger Marriott-Sicht unter den Lifestyle-Brands landen. Die Innovationskraft von Starwood im Bereich Lifestyle wirkt also noch nach.

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