Tipps & Tricks
Wachstumsmotor Empfehlungsmarketing

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Der Arbeitskollege gibt eine Empfehlung für ein neues Sushi-Restaurant in der Nähe ab und im Handumdrehen sitzt man in eben diesem Lokal. So funktioniert das Referral-Marketing oder auch Empfehlungsmarketing. Im Zeitalter des Internets können Unternehmen diese Methode auch digital nutzen und mit Gutscheincodes oder anderen Belohnungen den Kunden dazu bringen, Empfehlungen für das eigene Produkt oder Unternehmen auszusprechen.

Bestes Beispiel hierfür ist ausgerechnet Airbnb, denn die 2008 gegründete Plattform hat vom Referral-Marketing stark profitiert. Beim Testlauf im Jahr 2011 hatte das Unternehmen 2.161 vorhandene Kunden, die dank des Empfehlungsmarketings 2.107 neue Kunden gewinnen konnten. Das entspricht nahezu einer Neuanmeldung pro Nutzer. Gelockt hat das Unternehmen damals mit einem Reisegutschein in Höhe von 18 Euro sowohl für den Empfehler als auch für den neuen Kunden. Hat sich der geworbene Freund als Gastgeber angemeldet, bekam sein Empfehler sogar 71 Euro gutgeschrieben. Auf diese Weise hat es Airbnb in kurzer Zeit zu einem Start-up mit Millionen von Nutzern gebracht.

Beispiele aus der Hotellerie

Auch für die Hotellerie kann das Referral-Marketing eine lohnende Taktik sein. Helfen können beispielsweise Plattformen wie Userball.com, ein deutsches Software-Unternehmen, welches sich auf diesen Bereich spezialisiert und eine Empfehlungs-Software entwickelt hat.

Realisierbar sind unter anderem Benefits in Form von Frühstücksgutscheinen oder einem Candlelight-Dinner. Alternativ können lokale Unterhaltungsprogramme wie Rikschafahrten oder ein Besuch im Theater angeboten werden. Zum Start des Referral-Marketings muss lediglich ein von Userball.com vorbereitetes Widget kopiert und auf die Hotel-Webseite gesetzt werden.

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