Hotelmarkt International
Marriott schließt Starwood-Übernahme ab

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Marriott International hat die Übernahme von Starwood Hotels & Resorts Worldwide erfolgreich abgeschlossen und damit den weltweit größten Hotelkonzern geschaffen. Durch die Übernahme bietet Marriott nun das umfangreichste Markenangebot der Welt – 30 Top-Brands mit mehr als 1,1 Millionen Zimmern in über 5.700 Hotels rund um den Globus.

„Dank der neu hinzugekommenen starken Starwood-Marken, tollen neuen Häusern und herausragenden Mitarbeitern haben wir nun deutlich mehr Möglichkeiten, unseren Kunden das Beste vom Besten zu bieten. Wir stellen uns außerdem gerne der Verantwortung, als größter Hotelkonzern der Welt ein vorbildlicher globaler Vertreter zu sein, um unseren Mitarbeitern neue Chancen zu eröffnen und die Wirtschaftskraft an den jeweiligen Standorten zu stärken“, so der Aufsichtsrats- und Vorstandsvorsitzende von Marriott International, J.W. Marriott, Jr.

„Wir sind überzeugt, dass Marriott aktuell über das herausragendste Portfolio an Hotelmarken, den weitreichendsten globalen Fußabdruck sowie die umfassendsten Bonusprogramme verfügt – für einzigartigen Service am Gast. Durch die Bündelung der Starwood- mit den Marriott-Marken rückt unser Ziel, die passende Marke am passenden Standort anzubieten und damit sowohl bestehende als auch neue Kunden anzusprechen, ein weiteres Stück näher“, erklärt Arne Sorenson, Präsident und Chief Executive Officer bei Marriott International.

Board-Mitglieder und Aktien


Zum Stichtag 23. September 2016 umfasst das Marriott-Board 14 statt bisher elf Mitglieder. Neu mit dabei sind Bruce Duncan, ehemaliger Chairman of the Board bei Starwood sowie President, CEO und Director von First Industrial Realty Trust; Eric Hippeau, Partner bei Lerer Hippeau Ventures, und Aylwin Lewis, Chairman und CEO der Potbelly Corporation.

Am 23. September 2016 wird noch vor Markteröffnung der Handel von Starwood-Aktien an der New Yorker Börse eingestellt. Wie bereits angekündigt, erhalten Aktionäre je Stammaktie von Starwood 21 US-Dollar und 0,80 Stammaktien der Klasse A von Marriott International.

Vorteile durch die Übernahme


Der neue Konzern profitiert nicht nur von einer breiteren Flächenabdeckung und einem umfangreicheren Portfolio. Es ergeben sich aufgrund der Größe auch Kosteneinsparungen – auf Konzern- ebenso wie auf Hotelebene: Marriott rechnet hier mit jährlich 250 Millionen US-Dollar. Weitere Synergien entstehen durch optimierte Betriebsabläufe und den Transfer von Best Practices. Gebündelte Vertriebsexpertise und die bessere Abdeckung der Accounts sollen für mehr Effizienz und größere Umsatzmöglichkeiten sorgen.

Die einmaligen Transaktionskosten für den Merger belaufen sich auf rund 140 Millionen US-Dollar. Marriott beabsichtigt, die erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, damit Starwoods ausstehende öffentliche Schulden bis Ende 2016 gleichranging mit den ausstehenden öffentlichen Schulden von Marriott International sind.

Marriott Rewards, zu dem auch Ritz-Carlton Rewards gehört, und SPG bieten nun gemeinsam ihren Mitgliedern noch mehr Vorteile, sobald registrierte Gäste ihre Mitgliederkonten verknüpfen. Für die Mitglieder der zusammengeführten Bonusprogramme wird im Laufe des heutigen Tages mit www.members.marriott.com eine eigene Microsite geschaffen, auf der sie sich über die aktuell verfügbaren wechselseitigen Vorteile informieren und Mitgliederkonten verknüpfen können.