Politik
Mindestlohn steigt auf 8,84 Euro

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Höhere Belastung für Hotels: Die Mindestlohnkommission hat in ihrer heutigen Sitzung beschlossen, den gesetzlichen Mindestlohn ab dem 1.  Januar 2017 auf 8,84 Euro brutto pro Stunde festzusetzen. Der Anstieg um 34 Cent ist etwas höher als erwartet.

Einen Anstieg, wie ihn die Gewerkschaft NGG gefordert hatte ("Der Mindestlohn muss deutlich über neun in Richtung zehn Euro steigen") hat es nicht gegeben, trotzdem müssen Hoteliers ab 2017 höhere Zahlungen an ihre Mitarbeiter einkalkulieren.  Die Höhe der Anpassung orientiert sich nachlaufend  an der Tarifentwicklung. Nach  Überzeugung der Kommission ist die Tarifentwicklung  als Ausgangs- und  Orientierungspunkt für die Anpassungsempfehlung der  Kommission maßgeblich, weil  die Sozialpartner im Rahmen der abgeschlossenen Tarifverträge auch die Belange der  Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die Wettbewerbsbedingungen sowie  Beschäftigungsaspekte im Blick haben.

Nach Ansicht der Kommission stützt die robuste Konjunktur die Lohnsteigerung, weshab der künftige Mindestlohn von 8,84 Euro gerechtfertigt ist.

Das Gesetz sieht alle zwei Jahre eine Anpassung vor. Die nächste Anhebung steht zum 1. Januar 2019 an.

 

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