Alternative Unterkünfte
Auskunftspflicht für Airbnb und Co.

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Airbnb

Nach einer Neuregelung des Zweckentfremdungsverbots müssen in Berlin Plattformen für alternative Unterkünfte künftig die Anbieter ihrer Unterkünfte offenlegen. Auf diese Weise soll die illegale Vermietung von Wohnungen in der Hauptstadt eingedämmt werden.

Wie der Rundfunk Berlin-Brandenburg online mitteilt, entschied die rot-schwarze Landesregierung am gestrigen Dienstag über eine Verschärfung des Zweckentfremdungsverbots. Stadtentwicklungssenator Andreas Geisel (SPD) ist entschlossen, die Neuregelung auch durchzusetzen, und plant zudem eine Eingreiftruppe gegen illegale Ferienwohnungen.

In Berlin gibt es derzeit rund 6.500 gemeldete Ferienwohnungen, heißt es in dem Bericht des RBB weiter. Zudem habe die Verwaltung 1.200 mögliche Verstöße ermittelt und 2.800 Hinweise aus der Bevölkerung aufgenommen. Gegen diese werde man nun „wesentlich schlagkräftiger“ vorgehen, wird Geisel weiter zitiert.

Auch für Betreiber von ordnungsgemäß gemeldeten Ferienwohnungen endet am 30. April die Übergangsfrist für Vermietungen; anschließend dürfen die meisten Wohnungen nur noch als reguläre Mietwohnungen angeboten werden. Auch Zweitwohnungen dürften nicht als Ferienwohnungen vermietet werden.

Quelle: RBB

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