Best Western
Neustrukturierung und Markenrelaunch werden vollzogen

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Best Western

Best Western wird wie bereits im vergangenen Jahr angekündigt 2016 mit einer europäischen Neuorganisation und neuer Markenstrategie durchstarten. Seit Jahresbeginn werden über 230 individuelle Hotels unter dem gemeinsamen Unternehmensdach der Best Western Hotels Central Europe GmbH betreut; Mitte des Jahres folgt das neue Logo.

Durch die neue Organisationsstruktur sollen neue Zielmärkte besser erschlossen und eine stärkere Marketing- und Vertriebspower für die angeschlossenen Hotels erzielt werden. Zudem präsentiert die Hotelkette zu ihrem 70-jährigen Bestehen einen neuen Markenauftritt. Im Sommer werden neue moderne Logos die Positionierung der Einzelmarken sowie die Entwicklung der Dachmarke unterstützen.

Durch den Zusammenschluss wurde das Hotelportfolio auf 236 Hotels mit über 21.000 Zimmern erweitert. In Tschechien, Slowenien, Ungarn, Kroatien und der Slowakei kamen 15 Hotels hinzu; besonders in den neu hinzugekommenen Ländern sehe man großes Expansionspotenzial, so Marcus Smola, Geschäftsführer Best Western Hotels Central Europe. In Deutschland gehören seit Jahresbeginn 188 Hotels zur Marke, nachdem sich das MOA Berlin (zu Accor) sowie das Bellevue Rheinhotel Boppard von Best Western getrennt hatten (wir berichteten: MOA, Rheinhotel).

Aus- und Rückblick


Im Jahr 2016 steht zudem ein umfassender Markenrelaunch an: Von Mitte 2016 an setzt die Hotelgruppe auf einen neuen Markenauftritt und die Benennung des neuen Masterbrands Best Western Hotels & Resorts. Mit der Dachmarkenstrategie unterstreicht die Hotelgruppe eine klarere Positionierung ihrer sieben Einzelmarken innerhalb einer Markenfamilie: Best Western, Best Western Plus, Best Western Premier, Best Western Plus Executive Residency, Vib, Glo sowie den Softbrand BW Premier Collection. „So können wir als Gruppe auch zukünftig auf Gästebedürfnisse mit neuen Hotelangeboten und Produkten reagieren und unser Markenportfolio einer sich verändernden Nachfrage anpassen. Die beiden neuen Marken Vib und Glo sind Beispiele hierfür“, so Smola.

Der europäische Zusammenschluss sei zudem für die Hoteliers positiv, da auf diese Weise ein stärkeres Cross-Border-Marketing betrieben werden könne, erklärte Carmen Dücker, Stellvertretende Geschäftsführerin Best Western Hotels Central Europe. Dabei werden die bereits erfolgreichen Best Western Strategien im Bereich Marketing und Vertrieb konsequent weitergeführt und nun auf alle neuen Länder ausgedehnt. Die Hotelgruppe setzt strategisch auch künftig auf den Ausbau des Eigenvertriebs sowie die Senkung der Vertriebskosten. „Außerdem bauen wir konsequent unser Loyaltyprogramm Best Western Rewards weiter aus, das mittlerweile über 25 Mio. Mitglieder zählt, um unsere Kundenbindung und eigene Kundenkommunikation zu stärken. Ergänzend setzen wir auf die Optimierung des Fremdvertriebs durch sinnvolle globale Partnerschaften“, so Dücker.

Dass Best Western zuletzt gut gewirtschaftet hatte, belegen die Geschäftszahlen des vergangenen Jahres: Der Gesamtumsatz der Hotels in Deutschland wurde um 2,3 Prozent auf 694,9 Millionen Euro gesteigert; die Auslastung erreichte durchschnittlich 72,1 Prozent (+ 0,7 %), die durchschnittliche Netto-Zimmerrate stieg um 0,8 Prozent auf 88,10 Euro; damit konnte auch der RevPAR im Geschäftsjahr 2015 um 2,5 Prozent auf durchschnittlich 63,52 Euro zulegen.

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