Airbnb: Berlin im Kampf gegen Privatvermietung

Bildquelle: airbnb

Airbnb

Berlin im Kampf gegen Privatvermietung

Mit einem neuen Gesetz will der Berliner Senat die illegale Vermietung von Wohnungen an Touristen unter Kontrolle bringen. Internetportale sollen dazu verpflichtet werden, Auskunft über die Anbieter einer Ferienwohnung zu geben.

Wie das Unternehmer-Magazin Gastronomie & Hotellerie mitteilt, könnte das bestehende Zweckentfremdungsverbot-Gesetz (ZwVbG) mit dem nun vorgelegten Gesetzentwurf geändert werden. Danach dürften auch Zweitwohnungen nicht ohne entsprechende Genehmigung als Ferienwohnung vermietet werden. Außerdem müssten Anbieter von Online-Wohnungsvermittlungsportalen künftig den Bezirksämtern Auskunft über die Anbieter von Ferienwohnungen geben.

Der Vorstoß wird seitens des Dehoga Berlin unterstützt, "um die illegale Vermietung an Gäste aufzudecken und zu bekämpfen – auch unter dem Aspekt der damit verbundenen illegalen Beschäftigung und der Steuerverluste für die Stadt, beispielsweise durch entgangene City Tax", so eine Pressemitteilung. Der Branchenverband stelle sich nicht grundsätzlich und pauschal gegen die Vermietung von Ferienwohnungen. Es müsse jedoch im Sinne von gleichen Wettbewerbsbedingungen mit Pensionen, Hostels und Hotels gewährleistet sein, dass dort ebenso alle geltenden Auflagen erfüllt werden, inklusive des Abführens von Steuern, der Investition in Brandschutz und Sicherheit. "Werden gesetzliche Vorgaben nicht erfüllt, muss dies geahndet werden", so eine Forderung.