Hotelmarkt Schweiz
Hoteliers reagieren auf Frankenschock

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www.davos.ch / Klosters

Mit niedrigeren Preisen reagieren Schweizer Hoteliers auf den Frankenschock und wollen auf diese Weise wohl die währungsbedingte Teuerung mindern. Vor allem in günstigeren Destinationen sind die Preise weiter gesunken.

Wie die Baseler Zeitung unter Bezugnahme auf den Hotel Price Index von Hotels.com mitteilt, sanken die Hotelpreise unter allen 18 untersuchten Städten in der Schweiz in Lausanne am stärksten. Gäste mussten dort im ersten Halbjahr 2015 durchschnittlich 170 Franken für eine Übernachtung bezahlen. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es noch 195 Franken. Auch in Winterthur (von 159 auf 139 Franken) und in Biel (von 146 auf 132 Franken), der günstigsten der Vergleichsstädte, wurden Preissenkungen registriert. Daneben wurden auch Hotels in Genf, Basel, Montreux, Grindelwald, Zürich und der Hauptstadt Bern günstiger.

Also sanken auch in den teuren Orten die Übernachtungskosten laut Hotel Price Index; doch mit durchschnittlich 266 Franken (statt 291 Franken) ist St. Moritz nach wie vor die teuerste Destination der Schweiz. Es folgen Ascona – wo die Preise entgegen dem Trend von 226 auf 243 Franken stiegen – und Zermatt mit unveränderten Preisen. Preissteigerungen wurden außerdem in St. Gallen, Interlaken, Lugano und Davos verzeichnet.

Quelle: Baseler Zeitung online