Bookatable-Umfrage: Was Restaurantbesucher wirklich wünschen

Bildquelle: www.bookatable.de

Bookatable-Umfrage

Was Restaurantbesucher wirklich wünschen

Ein großes Angebot an Speisen, oder doch lieber eine fokussierte, kleinere Auswahl auf der Speisekarte: Was wünscht sich der Gast heute tatsächlich? Um das herauszufinden, hat Bookatbale 502 Gäste in Deutschland, Österreich und der Schweiz nach ihren Präferenzen gefragt.

Ein Restaurant sollte einen klaren Fokus haben, meint die Mehrzahl der Gäste. 46 Prozent haben lieber weniger Auswahl im Restaurant und dafür eine bessere Qualität an Speisen anstatt eines umfangreichen Menüs. Für weitere 44 Prozent ist ein kleines Angebot an regionalen und saisonalen Gerichten der entscheidende Grund für die Auswahl eines Restaurants. Auch wenn die Befürworter umfangreicher Speisekarten mit 10 Prozent deutlich in der Unterzahl sind, so gibt es sie dennoch. Wer ein Restaurant nach der Größe der Speisekarte aussucht, liebt entweder die große Auswahl oder will sichergehen, dass jeder Gast etwas auf der Karte findet.

Auch Restaurants setzen Fokus auf Qualität


Im Zuge der Umfrage hat Bookatable zudem rund 30 Gastronomen gebeten, eine Einschätzung zum Thema Speisekartenumfang abzugeben. Das Feedback der Gäste ist in den Restaurants angekommen. Nur jeder zehnte Betrieb der befragten Stichprobe setzt noch auf umfangreiche Karten. Der Fokus der Speisekarte richtet sich klar auf die Qualität der Gerichte. Das beinhaltet auch die Konzentration auf regionale und saisonale Produkte. Die Erfahrung in den befragten Restaurants zeigt, dass zu viel Auswahl die Planung erschwert und viele Lebensmittel letztlich im Müll landen.

„Slow Food, regionale Küche und bewusste Ernährung sind Themen, die sich mittlerweile auch in unserem Verhalten beim Essengehen widerspiegeln“, sagt Thomas Bergmann, Sales Director bei Bookatable. „Will man seinen Kunden Qualität und nachhaltige Produkte anbieten, dann ist das als Generalist mit umfangreicher Speisekarte kaum machbar. Denn alle nötigen Lebensmittel frisch einzukaufen ist teuer und vieles landet dann eben zwangsläufig ungenutzt im Müll. Oder Restaurants müssen auf Fertigprodukte setzen – zu Lasten der Qualität. Das wissen mittlerweile auch die Gäste und suchen sich bewusst Alternativen.“