Dank des Effizienzsteigerungsplans, in den NH Hoteles im vergangenen Jahr mehr als 30 Millionen Euro investierte, konnten die Betriebskosten im ersten Quartal 2012 stark reduziert werden. Trotz einer Verschlechterung des makroökonomischen Umfelds in Europa seit Anfang 2012 rechnet die Gruppe mit einem RevPAR-Wachstum von ein bis drei Prozent.
Kategorie: News
Text: Top hotel, 08. Juni 2012
Die wichtigsten Kennzahlen von NH Hoteles für das erste Quartal 2012 zeigen ein erhebliches Wachstum, das durch den Effizienzsteigerungsplan, den das Unternehmen im vergangenen Jahr eingeführt hat, unterstützt wird. So haben die Maßnahmen zur Kostenreduktion dazu beigetragen, einen EBITDA in Höhe von 3,5 Millionen Euro zu generieren. Das entspricht einem Plus von 25 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal 2011.
Das Wachstum im EBITDA ist insbesondere im Hinblick auf die makroökonomischen Aussichten in Europa, die sich seit Anfang des Jahres verschlechtert haben, bedeutend. Darüber hinaus zählt das erste Quartal bei NH Hoteles in der Regel eigentlich zum einkommensschwächsten Zeitraum eines Jahres. Im ersten Quartal wurde der konsolidierte Umsatz der internationalen Hotelgruppe von diesen beiden Faktoren – schlechte makroökonomische Aussichten und einkommensschwaches erstes Quartal – beeinflusst. Ferner muss berücksichtigt werden, dass im ersten Quartal 2011 einmalige Gewinne aus dem Verkauf von fünf Liegenschaften in Deutschland und Österreich erzielt wurden.
Hinsichtlich der regulären Geschäftsfelder sanken die Betriebskosten stärker als die Einnahmen. Die Einnahmen gingen um 4,2 Prozent zurück, während die gesamten Betriebskosten um 5,1 Prozent gesenkt werden konnten. Dies machte es NH Hoteles möglich, rund 90 Prozent des Umsatzabschwungs aufzufangen. Besonders hervorzuheben sind die Kostenreduzierungen in den Beneluxländern (6,9 Prozent) und in Spanien (5,4 Prozent).
Hingegen senkt NH Hoteles seine Prognose für die Entwicklung des RevPar aufgrund der Verschlechterung des europäischen Wirtschaftsklimas, die insbesondere den spanischen Markt betrifft. Besonders hervorzuheben ist jedoch, dass die internationale Hotelgruppe im Vergleich zu ihren Mitbewerbern ihren Marktanteil in Spanien und besonders in Barcelona vergrößern konnte.
Das Kostenmanagement, verbunden mit der Einführung des Effizienz steigerungsplans, hat zu einer deutlichen Verbesserung des Bruttobetriebsgewinns (Gross Operating Profit GOP) von 25,9 Prozent auf 26,6 Prozent geführt – der höchste GOP der vergangenen drei Jahren.
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