Hotelmarkt München
Marias Platzl eröffnet mit Hopfenliebe und Heimatgefühl

marias-platzl_2.jpg
© Marias Platzl

Das Platzl Hotel in München hat seine Dependance eröffnet: Marias Platzl lautet der Name des 34 Zimmer großen Hotels am Mariahilfplatz. Das Münchnerisch-familiäre Flair soll die Gäste in das Haus holen.

In den vergangenen Monaten wurde das Gebäude umfangreich renoviert. Gemeinsamer Pächter ist die Ayinger Privatbrauerei, zu der das angeschlossene Wirtshaus „Ayinger in der Au“ mit Biergarten gehört. Die Wirtshaus-Eröffnung ist für Ende November 2018 geplant, ebenso die Fertigstellung der Event-Location für Tagungen oder Feierlichkeiten, mit separatem Eingang und Platz für bis zu 150 Personen. „Konzeptionell lautet das Motto ‚Hopfenliebe und Heimatgefühl’ in dem neuen Gastronomie-Ensemble, wobei sich das Heimatgefühl auf das Hotel bezieht“, erklärt Peter Inselkammer, Eigentümer des Platzl Hotel und von Marias Platzl. „Beide Bereiche stehen aber nicht getrennt für sich, sondern sind durch gemeinsame Werte wie die Familie, die Religion, die Heimat Bayern und die Braukultur eng miteinander verbunden.“

Münchnerisch-familiärer Charakter

Namensgeberin des Marias Platzl ist die Großmutter von Peter Inselkammer (Platzl Hotel). „Idee war und ist es, ein kleines, aber feines Hotel mit stark ausgeprägtem münchnerisch-familiärem Charakter zu schaffen – so, wie es unserer Großmutter gefallen hätte“, erklärt Peter Inselkammer. „Es wird die Marke ‚Platzl’ ergänzen, neu interpretieren und eine Nische besetzen, die es so in der Nachbarschaft noch nicht gibt.“ Zielgruppe sind Gäste – national und international, sowohl Privat- als auch Geschäftsreisende –, die München in seiner Ursprünglichkeit erleben möchten; die zwar Wert auf Stadt-Nähe und hohe Qualität legen, sich jedoch am globalen Einheits-Look der großen Hotelketten sattgesehen haben. „Wir setzen daher ganz bewusst auf ‚kleine’ Zimmer, die typisch münchnerische Urgemütlichkeit ausstrahlen, ausgestattet mit dezent versteckter Technik, nostalgischen Original-Objekten und einer Reihe von kleinen Überraschungen“, erklärt dazu Heiko Buchta, Direktor im Platzl Hotel und auch für das neue Marias Platzl verantwortlich.

Anna, Gundi und Hermine als Zimmernamen

Für die Ausstattung und optische Gestaltung der öffentlichen Bereiche sowie die der 34 Gästezimmer (neun Einzel-, 22 Doppel- und drei Superiorzimmer) in den drei Kategorien „Anna“, „Gundi“ und „Hermine“ zeichnen die Innenarchitekten von Dreimeta verantwortlich. Gemäß der Vorgabe wurde „münchnerische Tradition ins Heute übersetzt“, wobei auch „Gefühle von Sicherheit, Geborgenheit und Heimatgefühl“ eine wichtige Rolle spielen sollten. Das gelingt in den Zimmern unter anderem mit dem Farbkonzept „Bayern Weiß-Blau“ – wobei das Blau eher ein Bleu ist – in Kombination mit Eichenparkett, rustikalen Einbauten aus Kiefernholz oder einem halb offenen Badezimmer mit Schiebetür. Zudem sorgen Natursteinfliesen, passende Textilien, Emaille, Leder und viel Liebe zum Detail für das proklamierte „Heimatgefühl“. Dazu gibt es ein bequemes Boxspringbett und natürlich auch ein modernes TV-Gerät sowie W-LAN – auf den ersten Blick jedoch wirken die Zimmer eher nostalgisch.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok