Todesfälle in Ägypten
Steigenberger überprüft Sicherheitsmaßnahmen

Die mysteriösen Tode zweier Eheleute im ägyptischen Steigenberger Aqua Magic scheinen geklärt. Thomas Willms, CEO der Deutsche Hospitality, zeigt sich bestürzt und verspricht strengere Kontrollen in allen Steigenberger-Häusern.

Die Deutsche Hospitality prüfe laut einem Statement weiterhin die Situation vor Ort. Die vollständigen Untersuchungen der Staatsanwaltschaft liegen dem Unternehmen laut Willms noch nicht vor, allerdings berichten aktuell mehrere Medien, dass die britischen Eheleute an den Folgen einer Infektion durch E-Kolibakterien gestorben seien. Die Deutsche Hospitality könne nach dieser  Meldung aber nicht bestätigen, dass die Opfer durch Speisen aus dem Hotel infiziert worden seien. Wie bereits berichtet, hat der Reiseveranstalter Thomas Cook in der vergangenen Woche durch unabhängige Experten ein hohes Vorkommen an Staphylokokken und E-Coli-Bakterien nachgewiesen.

"Wir sind tief traurig und betroffen über den Vorfall im Steigenberger-Franchise-Hotel in Hurghada", betont der CEO. Es habe für die Marke Priorität, außerordentliche Qualität und Sicherheit zu bieten, wie auch immer die Management- und Vertragsstrukturen aussehen. Steigenberger habe Maßnahmen und Qualitätsprüfungen eingeleitet, um solche tragischen Vorfälle künftig zu verhindern. Die Richtlinien und Sicherheitsmaßnahmen sollen überdacht und gegebenenfalls angepasst werden, sagt Willms. Außerdem sollen alle Mitarbeiter noch gründlichere Schulungen zu möglichen Risiken erhalten. "Ich werde mich persönlich darum kümmern und sicherstellen, dass alle Maßnahmen auch Anwendung finden." Das schulde das Unternehmen der betroffenen Familie, den Gästen und auch den Mitarbeitern. "Alle Steigenberger-Hotels müssen sicher sein. Da gehe ich keine Kompromisse ein", verspricht Thomas Willms.

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