Virtual Reality im Kameha Bonn
»Die USPs in den Fokus rücken«

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Marketing & Media Creation Specialist Nader Mohammadi (Foto: Kameha)

Das Kameha Grand in Bonn glaubt an den Erfolg der 3D-Brille und hat jüngst ein hauseigenes Virtual Reality Tool eingeführt. Sämtliche architektonischen sowie strukturellen Begebenheiten des Hauses wurden auf diese Weise visualisiert, insgesamt lassen sich 14 verschiedene Locations im Hotel virtuell entdecken. Verantwortlich für das Projekt zeichnete Marketing & Media Creation Specialist Nader Mohammadi, der im Interview die Features der Neuentwicklung erläutert und einen Blick in die VR-Kristallkugel wirft.

Tophotel: Herr Mohammadi, das Kameha Grand hat jüngst ein hauseigenes Virtual Reality Tool eingeführt. Welche Ziele werden damit verfolgt?
Nader Mohammadi: Eines unserer Leitbilder besagt, dass wir anders und innovativ sind. Diese Message möchten wir über alle Kanäle nach außen transportieren. Der potenzielle Kunde, mit dem wir in Kontakt stehen, soll von Beginn an diesem Prozess und dem Kameha-Erlebnis teilhaben. Er wird mithilfe des VR-Tools mit Informationen versorgt, die er für seine Planung benötigt. Gleichzeitig begeistern wir ihn von unseren vielfältigen Möglichkeiten für Events. Das Tool hilft dem Betrachter dabei, eine genauere Vorstellungen von den beeindruckenden Größenverhältnissen des Hotels und der Event- und Tagungsräume zu bekommen.  

Tophotel: Wie setzt sich das Kameha Grand mit seinem VR-Angebot von anderen Lösungen ab?
Mohammadi: Der Betrachter kann alle nötigen Informationen über die Räume direkt in der VR-Welt abrufen und zwischen verschiedenen Setups für unsere Eventflächen auswählen. Darüber hinaus hat er die Möglichkeit – wie auch in der realen Welt – die Eventflächen durch aufklappbare Wände zu erweitern. Das Tool wird fortlaufend weiterentwickelt und wir planen schon neue spannende Features. So soll im nächsten Schritt eine Storytelling-Funktion eingebunden werden, die an ein Hörspiel erinnert, den Zuschauer durch das Hotel führt und ihn gleichzeitig mit Fakten und Geschichten über das Hotel unterhält.

Tophotel: Inwieweit wird VR auf den MICE-Verkauf ihres Hauses positiv einwirken?
Mohammadi: Mit dem Sales-Tool möchten wir uns während der Kundenpräsentationen von der Konkurrenz abheben und besonders die USPs unseres Eventhotels in den Fokus rücken.

Tophotel: Sehen Sie abseits des MICE-Geschäfts Einsatzmöglichkeiten für Virtual Reality? Jetzt und in Zukunft?
Mohammadi: Primär wurde das Kameha-Tool zwar für das MICE-Geschäft entwickelt, wir stellen es aber auch unseren Leisure-Gästen zur Verfügung, die sich ein besseres Bild von ihrem nächsten Reiseziel machen möchten. Wir sind überzeugt, dass es die Weiterentwicklung von der klassischen Website-Galerie ist. Für den ersten Eindruck eignen sich Fotos. Wer es gerne etwas genauer hat, greift auf VR zu. 

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