Prozess
Adlon-Anleger wollen Schadensersatz von der Signal Iduna

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©Adlon

Mit überwältigender Mehrheit von mehr als 92 Prozent hat sich das Gros der Adlon-Anleger jetzt dafür ausgesprochen, Schadensersatz in Höhe von mindestens 720.000 Euro von ihrem Mitgesellschafter Signal Iduna zu fordern. Damit erteilen die Anleger Adlon-Gründer Anno August Jagdfeld Rückendeckung für die Schadensersatzklage gegen den Versicherungskonzern.

In seiner Funktion als Geschäftsführer der Eigentümergesellschaft der 4400 Anleger, des Adlon-Fonds, hatte Anno August Jagdfeld die Signal Iduna Ende 2014 auf Schadensersatz in Höhe von mindestens 720.000 Euro verklagt, die den Anlegern in Folge einer mehrjährigen Rufmordkampagne entstanden waren. Damit steigen auch die Aussichten in der Berufungsinstanz vor dem Oberlandesgericht Hamm.

Das Dortmunder Landgericht hat sich bereits im Februar mit der Klage des Adlon-Fonds befasst (wir berichteten), doch wurde sie aus rein formalen Gründen abgewiesen, weil es keinen regelrechten Beschluss der Adlon-Anleger gegeben habe. Dieser wurde jetzt nachgeholt und bestätigt nicht nur alle bisherigen Prozesshandlungen, sondern auch die nunmehr eingelegte Berufung vor dem OLG Hamm. „Die Anwälte des Adlon-Fonds zeigen sich zuversichtlich, dort gegen die Signal Iduna zu obsiegen“, heißt es seitens des Adlon-Fonds.

 

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