Interview
»Markenpower für individuelle Hotels«

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Will mit neuen Marken expandieren: Marcus Smola, Geschäftsführer Best Western Hotels Central Europe (©Best Western)

BW Premier Collection, BW Signature Collection, Sure Hotel Collection: Best Western Hotels & Resorts erweitert sein Vermarktungsangebot um drei Soft Brands. Die Idee und Ziele dahinter? Darüber sprachen wir in Berlin mit Marcus Smola, Geschäftsführer Best Western Hotels Central Europe.

Top hotel: Herr Smola, ab sofort können Hotelbetreiber bei Best Western zwischen Full- und Soft Brand wählen. Wie unterscheiden sich die beiden Konzepte?
Marcus Smola: Die Soft-Brand-Partnerschaft beinhaltet nahezu die gleichen Standards wie das Full-Brand-Engagement. Nur richten wir uns mit den Soft-Brand-Angeboten erstmals an Hotelbetreiber, die markenunabhängig bleiben wollen – gleichzeitig aber von einer starken Vertriebs- und Distributionsunterstützung profitieren möchten.

Top hotel: Welche Idee verfolgen Sie damit?
Marcus Smola:
Mit den Soft Brands antworten wir auf den zunehmenden Wunsch der Hotelbetreiber nach einem individuellen Auftritt. Etwa 70 Prozent der Hotels hierzulande haben kein Markenbranding. In Österreich und der Schweiz ist der Anteil sogar noch höher. Die Hotels haben sich entweder schon unter eigenem Namen am Markt etabliert oder sind selbstbewusst genug, mit eigener Positionierung zu agieren. Diese Häuser suchen keinen Markenanschluss, aber zum Beispiel Vertriebs- und Marketing-Dienstleistungen. Genau diese Zielgruppe sprechen wir mit unseren neuen Angeboten an.

Top hotel: Worin liegt der Vorteil zu einer klassischen Kooperation?
Marcus Smola: Ganz klar in unserer Power als globale Hotelmarke, denn alle Soft-Brand-Hotels erhalten unser volles Dienstleistungspaket. Sie werden zwar nicht unter dem Markennamen Best Western Hotel geführt, sind aber dennoch an sämtliche Best-Western-Buchungskanäle sowie an unser Bonusprogramm angebunden. Und sie profitieren von den weltweiten Konditionen unserer Partnerschaften.

Top hotel: Welche Rolle spielen die Soft Brands für Ihr Wachstum?
Marcus Smola: In unserer Region Central Europe sind die Nachfrage und das Interesse an unseren Kernmarken ungebrochen. Mit den Full Brands werden wir sicher auch in Zukunft schwerpunktmäßig wachsen. Mit den Soft Brands kommt eine Zielgruppe hinzu, die wir bis heute nicht ansprechen konnten. Wir wollen dieses Jahr um 20 bis 25 Hotels wachsen. Davon werden schätzungsweise zwei Drittel Full Brands und ein Drittel Soft Brands sein.

Die Best Western Marken und Softbrands im Überblick. (©Best Western)

 

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