Hotelmarkt Düsseldorf
Schwaches Messejahr, aber viel Nachfrage aus Köln

Die rechtsrheinische Metropole ist mit mehr als 70 Prozent der Übernachtungen stark von Geschäftsreisenden abhängig, entsprechend wichtig ist das Messegeschäft. Letztes war 2017 schwach, dafür aber konnte man vom Kölner Markt profitieren.

Insgesamt zeigt sich der Düsseldorfer Hotelmarkt nach Informationen von Christie & Co. sehr stark: seit 2013 sind die Ankünfte und Übernachtungen gleichsam um rund 14 % gestiegen. Obgleich die Stadt 2017 mit einem schwachen Messejahr zu kämpfen hatte, konnte sie von der stärkeren Nachfrage in Köln profitieren und einen Anstieg der Ankünfte von 6,4 % verzeichnen. Dieser Wert lag somit deutlich über dem durchschnittlichen Jahresanstieg von 3,5 % der vergangenen fünf Jahre.

Ähnlich wie Köln, erlebte Düsseldorf im vergangenen Jahr eine strukturelle Veränderung: während die Anzahl der Hotels und Hotels garni marginal zurückging (-2,8 %), stieg das Bettenangebot im gleichen Zeitraum um 7,5 % an. Der Anstieg der Bettenkapazitäten pro Hotel ist in der gesamten Bundesrepublik zu erkennen und kann auf die Verdrängung von kleineren Privathotels durch größere, markengebundene Hotels zurückgeführt werden.

Diese machen rund 73 % des Zimmerangebotes aus. Accor, IHG und Marriott International gehören zu den Platzhirschen unter den gebrandeten Hotels, welche in Summe 28 % des markengebundenen Bettenangebotes ausmachen. Die Stadt des Karnevals wird in den nächsten Jahren einen deutlichen Angebotszuwachs erleben: mit derzeit rund 850 Zimmern im Bau entspricht die Düsseldorfer Pipeline rund 6 % des aktuellen Zimmerangebotes. Dabei sind besonders Lifestylemarken wie Ruby, Moxy und 25hours aktiv. Darüber hinaus sind etwa 2.500 Zimmer bis 2021 in Planung.

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