Zuliefermarkt
Deutsche See wird von Parlevliet & Van der Plas übernommen

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Die Alteigentümer Egbert Miebach und Dr. Peter Dill haben sich gemeinsam dazu entschieden, ihr Unternehmen Deutsche See in neue unternehmerische Hände zu legen, nachdem Egbert Miebach im vergangenen Jahr sehr ernsthaft erkrankte.

 

 

Vorbehaltlich der Zustimmung der Kartellbehörden übernimmt die niederländisch-deutsche Fischunternehmensgruppe Parlevliet & Van der Plas Gruppe die Deutsche See GmbH in Bremerhaven. „Dieser Schritt ist uns wirklich schwergefallen, aber aufgrund der tragischen persönlichen und familiären Situation von Egbert ist er unausweichlich“, so Dr. Peter Dill.

Den Unternehmern war es besonders wichtig, einen Käufer und Partner zu finden, der Deutsche See als selbstständig agierenden Teil und erfolgreiche Firma so weiterführt wie bisher. Dirk-Jan Parlevliet wird ab März in die Geschäftsführung von Deutsche See eintreten. Das Management-Team bleibt unverändert und Ulrich Grewe weiterhin Geschäftsführer für die Bereiche Produktion und Technik. In der übergangszeit wird Dr. Peter Dill den Integrationsprozess aktiv begleiten. Am erfolgreichen Geschäftsmodell von Deutsche See und an den Standorten des Unternehmens sind keine Veränderungen geplant.

„Never change a winning team“, sagte Dirk-Jan Parlevliet im Namen der Familien Parlevliet und van der Plas (P&P) bei der offiziellen Verkündung den Deutsche See Mitarbeitern. „Wir haben noch viel vor. Der Kauf des deutschen Frischfisch- und Seafoodspezialisten und Marktführers eröffnet uns die Möglichkeit, neue strategisch wichtige Zukunftsmärkte in Deutschland zu erschließen.“ Die Unternehmungen P&P und die Deutsche See sind jetzt vertikal miteinander verbunden vom Fischfang bis zum Teller. Folglich wird Deutsche See in Zukunft vermehrt Fisch der deutschen P&P Flotte anbieten können.

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