Investition Wellness
Ein Pool macht noch kein Wellnesshotel

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Immer größer, immer extravaganter und immer beeindruckender: Heute sind dem Poolbau im Hotel architektonisch fast keine Grenzen mehr gesetzt. Infinitypools mit Weitblick, natürliche Badeteiche oder Pools mit Thermalwasser: Attraktive Schwimmgelegenheiten locken Gäste – wann aber macht die Investition in einen Pool Sinn?

Außenpools, Innenpools, Warmwasserpools, Floatingpools ... – Pools gibt es heute in nahezu jeder Form, jedem Stil und jeder Größe. Pools haben allerdings je nach Hoteltyp unterschiedliche Funktionen: In Cityhotels versprechen sie Entspannung, im Familienhotel Unterhaltung und im Wellnesshotel unterstützen sie das Wohlbefinden. Aus der riesigen Auswahl muss der Hotelier entscheiden, ob – und wenn ja – welche Investitionssumme Sinn für sein Projekt macht. Denn neben den Erstellungskosten folgen dauerhafte Kosten wie die Wasseraufbereitung, Heizkosten, Filteranlagen und bei Innenpools eine durchgängige Raumbe- und -entlüftung.

Regionale Reiseziele

Deutschland, Österreich und Südtirol sind für Wellnessurlaube als Zweit- oder Dritturlaube beliebte Urlaubsziele. Und auch wenn das Reiseziel nicht weit entfernt ist, möchten Gäste im Wellnessurlaub nicht auf Standards verzichten, die sie auch bei Fernreisen gewohnt sind. Dazu zählen unter anderem zahlreiche Freizeitmöglichkeiten, eine hohe Gastfreundlichkeit und eben oft auch der Sprung ins Wasser. Und warum auch sollte man Gäste, die sich für einen Urlaub in unserer Regionen entscheiden, durch fehlende Bademöglichkeiten »bestrafen«? Ob im Sommer oder im Winter: Hoteliers, die ihren Gästen gepflegte Pools anbieten, haben zu jeder Jahreszeit Vorteile – der Klimawandel lässt grüßen. Während im Sommer Gäste im Pool Erfrischung suchen, dient das Wasser im Winter oft der Entspannung.

Wasser bedeutet nicht gleich Wellness

Während der Wellnessbereich mit Pool zu Wellnesshotels für den Erholungsurlaub unbedingt gehört, ist das in Cityhotels hingegen nur bedingt der Fall. Man findet ihn zwar oft in beiden Hoteltypen, unterschiedlich ist jedoch die jeweilige Ausstattung. In Wellnesshotels gehören zum Wellnessbereich neben den Pools auch Ruheräume, Saunalandschaften, verschiedene Wellnessanwendungen – alles Angebote, die auf ganzheitliche Erholung abzielen. Denn im Wellnesshotel macht der Pool allein nicht den Wellnessbereich aus, sondern das umfassende, individuelle Angebot. In Cityhotels dagegen gilt der Pool oft als Herzstück des Wellnessbereichs. Hier finden Gäste oft »nur« Liegen am Pool statt eigener Ruheräume und eine oder wenige Saunen statt einer großzügigen Saunalandschaft. Ein Angebot, das zwar für Entspannung sorgt, aber kein nachhaltiges Erholungsziel verfolgt. Der Wellnessbereich im Cityhotel ist somit lediglich ein Add-On, eine Lösung für Tage mit schlechtem Wetter und ein Anreiz für die Buchung des Hotels für Seminarteilnehmer oder den City-Trip am Wochenende. Mit einem ganzheitlichen Verständnis von Wellness hat dies jedoch wenig zu tun.

Pool – ja oder nein?

Generell lässt sich festhalten, dass sich nach einer positiv ausfallenden Nutzen-Kosten-Analyse eine Investition in eine Poolanlage fast immer lohnt. Denn angepasst an die jeweiligen Bedürfnisse der Zielgruppen können Investitionen in Pools im Wellnesshotel nicht nur die Attraktivität des Hauses steigern, sondern führen zudem zu einer Akzeptanz von höheren Preisen. Gerade in Zeiten, in denen Urlaube in deutschsprachigen Regionen zu jeder Jahreszeit an Popularität gewinnen, können so neue Gäste abgeholt werden.

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