Hotelcareer
Nur passiv suchen reicht nicht mehr

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Die Zeiten, in denen man sich entspannt zurücklehnen und auf Bewerbungen warten konnte, sind längst vorbei – so die einhellige Meinung zahlreicher HR-Manager. Um via Direktansprache potenzielle Mitarbeiter zu finden, ist Active Sourcing in den Vordergrund gerückt.

Der Nachwuchs- und Fachkräftemangel in der Hotellerie verstärkt sich. In der Dehoga-Konjunkturumfrage Herbst 2017 nennen über 64 Prozent der befragten Betriebe die Mitarbeitergewinnung als eine der größten Herausforderungen. Da ist es wichtig, für neue Wege offen zu sein, um nicht in eine personelle Abseitsspirale zu geraten. Immer mehr Recruiter versuchen daher, mit Direktansprache potenzielle Mitarbeitende zu finden – so auch für Antje Sakreida, Human Resources Manager im Scandic Berlin Potsdamer Platz. Sie berichtet, dass es für das Unternehmen sehr wichtig sei, potenzielle Fachkräfte ausfindig zu machen, sie auf Augenhöhe anzusprechen und Scandic als potenziellen Arbeitgeber überzeugend zu präsentieren. Active Sourcing wird bei dem skandinavischen Marktführer als eine sinnvolle und effiziente Ergänzung betrachtet, um vakante Positionen schnell mit den richtigen Kandidaten zu besetzen. Außerdem schätzt Antje Sakreida dieses Vorgehen als Chance ein, langfristig einen stabilen Talent-Pool aufzubauen.

Mit dieser Vorgehensweise steht die Hotellerie allerdings nicht alleine da, denn Nachwuchskräfte aus der Hotellerie sind begehrt und werden zunehmend auch von anderen Branchen direkt angesprochen. »Es ist keine Seltenheit, dass bereits Auszubildende ab dem zweiten Lehrjahr oder Studierende von potenziellen Arbeitgebern anderer Branchen umworben werden«, erläutert Dr. Stephan Lück, Leiter HGS Rheinland und Berufsschullehrer an der Albrecht-Dürer-Schule in Düsseldorf. Hier gerät die Hotellerie in Zugzwang. Katja Fauth, Director of Human Resources and Quality bei den Althoff Hotelsvon, empfiehlt, »die Kandidaten auf einer persönlichen Ebene anzusprechen – ohne, dass der Kandidat das Gefühl hat, eine vorformulierte Standard-Mail zu erhalten wie jeder andere auch.

Profilgenaue Suche


Neben Kanälen wie beispielsweise Business-Networking-Plattformen, Internet-/Google-Recherche oder Mitarbeiterempfehlungsprogrammen werden Lebenslaufdatenbanken wie die Bewerberprofil-Suche by Hotelcareer immer beliebter. »Bereits seit vielen Jahren nutzen wir die Möglichkeit, die Hotelcareer als renommierte und etablierte Branchenlösung bietet, aktiv auf Bewerber zuzugehen und kontaktieren potenziell interessierte Kandidaten proaktiv. Künftig wird dies noch deutlich ausgeprägter notwendig sein«, schätzt Tanja Broegger, Leiterin des Mitarbeiterbüros im Bareiss Baiersbronn, die Entwicklung ein. Der Erfolg des Active Sourcing über diese Quelle ist natürlich stark von der Struktur der Lebenslaufdatenbank abhängig, bei der die Aktualität der Profile ein hohes Gut ist: So sind bei Hotelcareer 49 Prozent der Lebensläufe höchstens sechs Monate alt, 90 Prozent maximal ein Jahr. Die Berufsgruppen, welche in der Hotellerie händeringend gesucht werden, sind hierbei besonders stark vertreten: 72 Prozent der potenziellen Bewerber sind interessiert an neuen beruflichen Herausforderungen in den Bereichen Service/Restaurant/Bar, 38 Prozent können sich den nächsten Karriereschritt im Küchenbereich vorstellen.

Weitere Infos: www.hotelcareer.de/bewerberprofile

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