Hotelmarkt International
Sinkende Preise in Trump-Hotels

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Seit Donald Trumps Amtsantritt als Präsident der USA purzeln in seinen Hotels die Preise. Wie die Basler Zeitung berichtet, zahlen Gäste teilweise bis zu zwei Drittel weniger als noch vor einem Jahr. Suiten kosten sogar nur noch ein Viertel von dem, was die Trump Hotels ursprünglich dafür verlangt haben.

Er wird als der unbeliebteste Präsident aller Zeiten bezeichnet, darunter leidet auch Donald Trumps Hotelkette. Wie die Basler Zeitung berichtet, meiden Gäste Unterkünfte, die mit Trump in Verbindung gebracht werden und deshalb sinken die Preise. Besonders hart habe es etwa das Hotel in Las Vegas getroffen. Anfang des Jahres kosteten zwei Übernachtungen dort noch umgerechnet rund 725 Euro, im Januar 2018 nur noch rund 270 Euro. Das habe auch eine Analyse des britischen Finanzdienstleisters Fair FX ergeben. 

Der Analyse zufolge seien auch internationale Trump-Häuser betroffen: Im schottischen Trump Turnberry Golfhotel seien die Übernachtungspreise um 57 Prozent gesunken, in Panama koste die Executive Suite lediglich noch umgerechnet rund 930 Euro während vor gut einem Jahr noch über 3500 Euro fällig waren.

Das Trump Hotel in Panama wolle nun scheinbar sogar den Namen loswerden für den es laut Basler Zeitung einst 32 Millionen Dollar zahlte. Auch das New Yorker Hotel in SoHo will nicht mehr mit dem Präsidenten in Verbindung gebracht werden (wir berichteten). Zum Jahresende scheidet es aus dem Vertrag aus und wird unter neuem Namen laufen.

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